#35.11 Die Konferenz von Stresa und Hitlers zweite Friedensrede
Shownotes
Nach dem Wehrpflicht-Schock und der Berlin-Mission von John Simon und Anthony Eden sucht die britische Regierung die Nähe zu ihren Bündnispartnern Frankreich und Italien. Anfang April 1935 treffen sich die drei Mächte im italienischen Nobelkurort Stresa. Ihr Ziel: eine gemeinsame Front gegen Nazideutschland. Die Stresa-Front führt Europa an einen Wendepunkt. So scheint es jedenfalls.
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Erwähnte Folgen:
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Ausgewählte Literatur:
Winston Churchill, The Second World War. Bd. 1: The Gathering Storm, London 1948.
Paul Schmidt: Statist auf diplomatischer Bühne 1923–1945. Erlebnisse des Chefdolmetschers im Auswärtigen Amt mit den Staatsmännern Europas. Von Stresemann und Briand bis Hitler, Chamberlain und Molotow, Bonn 1949.
Anthony Eden, Facing the Dictators. 1923-1938 (The Memoirs of Anthony Eden, Earl of Avon, Bd.1), Boston 1962.
Intro-Musik arrangiert und vertont von Max, Auszüge aus Reden von Hermann Goering – Verkündung der Nürnberger Gesetze und Adolf Hitler – Reichstagsrede – Einführung der allgemeinen Wehrpflicht, via www.archive.org
Episodenbild: https://appuntiretrodatati.blogspot.com/2016/02/1935-la-conferenza-di-stresa.html?m=1
Transkript anzeigen
00:00:00: Im Frühjahr, nineteenhundert und dreißig, ließ sich die deutsche Aufrüstung nicht länger ignorieren.
00:00:06: Nur zwei Wochen nach der Wiedereinführung der Wehrpflicht schickte die britische Regierung eine Delegation nach Berlin.
00:00:13: Außenminister John Simon und Lord Siegelbewahrer Anthony Eden sollten die Lage sondieren und das NS-Regime zu einem internationalen Abrüstungsvertrag bewegen.
00:00:24: Für Hitler war dieser Besuch ein Zeichen von Schwäche.
00:00:28: Er nutzte die Gespräche mit Simon und Eden, um auf Zeit zu spielen und bilaterale Verhandlungen vorzubereiten.
00:00:35: Die Briten zeigten sich irritiert vom Auftritt des Diktators, durchschauten seinen Kalkül aber nur teilweise.
00:00:42: In London entschied man sich gegen eine sofortige Konfrontation und für eine Abstimmung mit den Bündnispartnern Frankreich und Italien.
00:00:51: Ein Schritt, dessen Tragweite kaum jemand absehen konnte.
00:00:54: und Europa doch an einen entscheidenden Wendepunkt führen sollte.
00:01:34: Hi und willkommen zu Deutschlandtreinunddreißig, fünfundvierzig.
00:01:39: Folge fünfunddreißig, Elf, die Konferenz von Streesa und Hitlers zweite Friedensrede.
00:01:48: Im Frühjahr neunzehntundunddunddreißig durchlebte Josef Goebbels ein Wechselbad der Gefühle.
00:01:54: Diesmal lag es nicht an seiner kriselnden Ehe und auch nicht an seiner Arbeit als Propagandaminister.
00:02:00: Schuld war die außenpolitische Großwetterlage.
00:02:04: Als die britische Delegation Ende März nach Berlin kam, hatte er mit ihr nur beim gesellschaftlichen Rahmenprogramm zu tun gehabt.
00:02:12: Von den Gesprächen mit Außenminister John Simon und Anthony Eden, erfuhr Goebbels nur aus zweiter Hand, nämlich von Hitler.
00:02:21: Der Führer wertete seinen Auftritt natürlich als vollen Erfolg.
00:02:25: Man kann sich gut vorstellen, wie er bei der einen oder anderen Abendrunde mit Goebbels und weiteren Nazi-Groößen davon schwärmte, Simon und ihn eingewickelt zu haben.
00:02:36: Diese Zuversicht färbte offenbar auch auf Goebbels ab.
00:02:40: Jedenfalls lassen das seine Tagebucheinträge der folgenden Wochen erkennen.
00:02:45: Als in Berlin wenig später das Gerücht die Runde machte, die italienische Regierung, Rechne mit einem Krieg gegen Deutschland, war Goebbels sofort alarmiert.
00:02:55: Die Sache kann durch eine abrupte Torheit ins Rollen kommen.
00:02:59: Ein Krieg wäre entsetzlich, daran zweifelte auch Hitler nicht, aber er konnte seinen Propagandaminister beruhigen.
00:03:06: Er glaube nicht an einen Krieg, jedenfalls jetzt noch nicht.
00:03:11: Goebbels tat also die Warnungen aus Rom als Blöff ab.
00:03:14: Die italienischen Faschisten würden es doch nicht wagen, die Hand gegen ihre deutschen Brüder zu erheben, oder?
00:03:23: In Wirklichkeit sah es Anfang April.
00:03:25: neunzehntundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund sondern im Palazzo Baromeo, einer Schlossanlage auf einer kleinen Felseninsel direkt vor der Stadt.
00:03:58: Die malerische Voralpenkulisse und die barocke Pracht des Tagungsortes waren ebenso wenig Zufall wie der Zeitpunkt oder die illustre Teilnehmerliste.
00:04:07: Die Siegermächte signalisierten damit, dass sie den neuesten Provokationen aus Berlin oberste Priorität einräumten.
00:04:15: Auch das am April, April, nach vier Tagen Beratung verabschiedete Abschlussdokument sollte diesen Eindruck unterstreichen.
00:04:25: Zunächst erklärten die drei Mächte, die Notwendigkeit, die Unabhängigkeit und Unversehrtheit Österreichs zu bewahren, zur Richtschnur ihrer gemeinsamen Deutschlandpolitik.
00:04:37: Außerdem verurteilten sie die deutschen Aufrüstungsmaßnahmen.
00:04:40: Es wurde mit Bedauern festgestellt, dass die von der deutschen Regierung gewählte Methode der einseitigen Ablehnung, der Versailla-Rüstungsbeschränkungen, zu einem Zeitpunkt, da Schritte zur Förderung einer frei ausgehandelten Regelung der Rüstungsfrage unternommen wurden, das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Sicherheit einer friedlichen Ordnung untergraben hat.
00:05:05: Als Reaktion darauf bestätigten die Dreimächte ausdrücklich die Unverletzlichkeit der deutsch-französischen Grenze sowie den Status des Rheinlandes als entmilitarisierte Zone.
00:05:16: Und im letzten Abschnitt betonten sie feierlich, ihre Entschlossenheit, den Frieden, Notfalls, mit allen Mitteln zu verteidigen.
00:05:25: Das waren starke Worte.
00:05:28: Doch zwischen dem, was Tinte und Feder zu Papier bringen und dem, was politisch tatsächlich folgt, liegen oft genug Welten.
00:05:36: So war es auch in diesem Fall.
00:05:38: Hinter der zuschaugestellten Eintracht und Entschlossenheit verbarg sich eine fatale Allianz von Kommunikationspannen und Interessens gegensetzen.
00:05:47: Die vermeintliche Front von Streesa blieb ein Lippenbekenntnis.
00:05:52: Vor allem der italienische Diktator Benito Mussolini verfolgte seine eigene Agenda.
00:05:58: Der Ducce war durchaus daran interessiert, Hitler einen Dämpfer zu verpassen.
00:06:02: Österreich spielte hierbei die zentrale Rolle, war doch der nationalsozialistische Putschversuch des Vorjahres in Rom, alles andere als gut angekommen.
00:06:12: Mussolini wollte einen Anschluss der Alpenrepublik an das Deutsche Reich verhindern und deshalb hatte er eigentlich einen guten Grund, gemeinsam mit Frankreich und Großbritannien Front gegen Nazi Deutschland zu machen.
00:06:25: Dem stand jedoch eine unbequeme Tatsache entgegen.
00:06:29: Der Deutsche hatte längst ähnliche Expansionsgelüste entwickelt wie sein späterer Bußenfreund in Berlin.
00:06:36: Auch Italien brauchte Lebensraum.
00:06:39: So dachte Mussolini.
00:06:40: Und dieser Gedanke brachte Rom in einen latenten Gegensatz zu Großbritannien.
00:06:46: Um diesen Gegensatz zu verstehen, müssen wir Europa für einen Moment verlassen und in die Zeit vor den Ersten Weltkrieg zurückgehen.
00:06:55: Damals beteiligte sich auch das Königreich Italien am sogenannten Wettlauf um Afrika.
00:07:01: Also an der gewaltsamen Aufteilung und Ausplünderung des Kontinents durch europäische Mächte.
00:07:07: Innenpolitisch war diese Kolonialpolitik nie unumstritten.
00:07:11: Aber ähnlich wie in Deutschland setzten sich die Befürworter der imperialen Expansion am Ende fast immer durch.
00:07:18: Das lag zum Teil daran, dass beide Länder relativ junge Nationalstaaten waren.
00:07:23: Man darf dabei einfach nicht unterschätzen, wie sehr so ein diffuses Gefühl des Zu-Spät-Commons die Gemüter im Politikbetrieb erhitze.
00:07:31: Und im Übrigen auch unter der Bevölkerung.
00:07:34: Im Vergleich zu ihren deutschen Kollegen fiel es den italienischen Kolonialpolitikern zudem noch leichter, großartige Geschichten darüber zu erzählen, warum gerade sie zur Herrschaft über fremde Erdteile berufen sein.
00:07:47: Immerhin konnten sie sich auf das antike römische Imperium berufen.
00:07:52: An Ambitionen mangelte es also nicht.
00:07:56: Nur lief es dann in der Praxis nicht immer so, wie man sich das daheim am Schreibtisch in Rom erträumt hatte.
00:08:03: Der Wettbewerb im imperialistischen Geschäft war hart und die Konkurrenz groß.
00:08:08: Immerhin gelang es den Italienern über listige Verhandlungen mit lokalen Stämmen und mit der üblichen Dosis Rohrgewalt einige Teile Nord- und Ostafrikas zu besetzen.
00:08:19: Diese Kolonien befanden sich in den heutigen Staaten Libyen, Eritrea und Somalia.
00:08:25: Zwischen Eritrea im Norden und italienisch Somaliland im Süden lag aber zufälligerweise der letzte Flecken Erde in Afrika, den die Europäer noch nicht unter sich aufgeteilt hatten.
00:08:39: Und dieser Flecken hieß Äthiopien, oder wie man damals auch sagte Abessinien.
00:08:46: Dieses Reich am Horn von Afrika blickte auf eine lange Geschichte zurück.
00:08:51: Sein Bewohnern gilt es bis heute als ältester Staat der Welt.
00:08:56: Sicher ist, Äthiopien war seit vielen Jahrhunderten ein relativ stabiles, monarchisch geführtes Land, dessen Herrscher den Titel König der Könige oder europäisiert Kaiser trugen.
00:09:09: Ende des neunzehnten Jahrhunderts zog der damals regierende Kaisermännelig der Zweite eine nüchterne Bilanz.
00:09:16: Äthiopien würde nur dann überleben und er seinen Thron behalten, wenn es sich modernisierte und selbst expandierte.
00:09:25: Männelik unter Warf, also die Stämme der Umgebung, baute die Handelskontakte mit Europa aus und importierte westliche Technik.
00:09:32: Diese groß angelegte Strategie der Selbstbehauptung irritierte die Europäer.
00:09:38: Zusätzlich verstärkt wurde diese Eritation noch durch die Tatsache, dass die Äthiopier, jedenfalls die Führungseliten im Land, Christen waren und das schon seit dem vierten Jahrhundert, also deutlich länger als viele Teile Europas.
00:09:52: Das imperialistische Narrativ von der Böde des weißen Mannes wollte im Fall Äthiopiens nicht so recht greifen.
00:09:59: Europas Kolonialmächte wollten den schwarzen Heiden Afrikas die Zivilisation und das Christentum bringen.
00:10:05: Äthiopien aber hatte schon das Christentum und wollte sich selbst mit moderner Technologie versorgen.
00:10:13: Kaiser Menelig machte die Verwirrung perfekt, indem er im diplomatischen Verkehr immer wieder auf diese Widersprüche hinwies.
00:10:20: So verschickte er, ein Rundschreiben an die europäischen Kolonialmächte, dass allen Regeln der diplomatischen Kunst nach auf Französisch formuliert war.
00:10:31: Und es enthielt eine eindeutige Warnung.
00:10:34: Ich habe nicht die Absicht, gleichgültiger Zuschauer zu bleiben, wenn Ferne-Mächte mit der Idee aufwarten, Afrika unter sich aufzuteilen, da Äthiopien seit mehr als vierzehn Jahrhunderten eine Insel der Christen inmitten eines Meeres von Heiden ist.
00:10:52: So wie der allmächtige Äthiopien bis heute beschützt hat, vertraue ich darauf, dass er es auch in Zukunft fördern und vergrößern wird.
00:11:01: Aber ich bin mir sicher, dass er Äthiopien niemals unter anderen Mächten aufteilen wird.
00:11:08: Göttlichen Beistand konnte Menélix Reich in der Tat gut gebrauchen.
00:11:13: Am Horn von Afrika verfolgten gleich drei europäische Kolonialmächte strategische Interessen.
00:11:19: Frankreich, Großbritannien und eben Italien besaßen Kolonien im Süden von Äthiopien in Somaliland, Italien zusätzlich im Norden in Eritrea.
00:11:32: Erschweren kam hinzu, dass der Nil, die Lebensader Ägyptens, zur Hälfte aus dem Tanzasee in Nord-Ethiopien gespeist wurde.
00:11:40: Ägypten war zwar formal keine europäische Kolonie, wurde aber von den Briten kontrolliert.
00:11:47: Es war ein sogenanntes Protektorat.
00:11:50: Und im britischen Protektorat Ägypten lag der Suez-Kanal, der das Mittelmeer mit dem Roten Meer verbindet und schon damals eine Schlüsselfunktion im Welthandel einnahm.
00:12:01: Alle drei Kolonialmächte vertraten ihre strategischen Interessen mit der üblichen Mischung aus militärischen Drohgebärden und diplomatischen Verhandlungen.
00:12:11: Der zu spätkommer Italien ging dabei besonders aggressiv vor.
00:12:17: Ein Freundschaftsvertrag mit Kaiser Menelik wurde kurzerhand zum Vorwand genommen, um Äthiopien zu einem italienischen Protektorat zu erklären.
00:12:27: Als Kaiser Menelik widersprach, schickte Rom eine Armee, um dieses spezielle Verständnis von Freundschaft durchzuboxen.
00:12:36: Am ersten März, in Norditobien, kam es bei Adua zur Entscheidungsschlacht.
00:12:43: Die Italiener verloren, Etobien blieb unabhängig und trat nach dem Ersten Weltkrieg dem Völkerbund bei.
00:12:50: Für Italien bedeutete die Niederlage am Horn von Afrika eine nationale Demütigung, die vor allem in nationalistischen Kreisen nicht vergessen werden sollte.
00:13:01: Und da kamen nun Benito Mussolini und seine Faschisten ins Spiel.
00:13:06: Roms Kolonialpolitik kriselte nämlich auch nach dem Ersten Weltkrieg Munte weiter.
00:13:12: Stellenweise war es zwar gelungen, die Kolonien auszubauen, aber in den neunzehntzwanziger Jahren erhoben sich die Menschen in Libyen und Somali Land, um die Italiener zu vertreiben.
00:13:22: Für die seit Kurzem in Rom regierenden Faschisten waren diese Aufstände eine günstige Gelegenheit, sich als Macher zu inszenieren und die Überlegenheit ihrer rassistischen und nationalistischen Weltanschauung zu demonstrieren.
00:13:35: Dem blutigen Kämpfen in Nord- und Ostafrika fielen zehntausende Einheimische zum Opfer.
00:13:41: Die italienische Luftwaffe warf Bomben auf Wohngebiete, die Armee setzte Giftgas ein und errichtete Konzentrationslager.
00:13:50: Es kam zu Deportationen und Todesmärschen.
00:13:53: All das waren Vorboten des Vernichtungskrieges der Europa selbst, bald heimsuchen würde.
00:13:59: Wirklich neu war daran aber wenig.
00:14:02: Auch die anderen Kolonialmächte bekämpften Aufstände in ihren Imperien brutal und rücksichtslos.
00:14:09: Auch ideologisch knüpften italienischen Faschisten an vorhandenem An.
00:14:14: Schon bei ihrem Namen hatten sie sich bei der antiken Tradition bedient.
00:14:18: Die Fasches waren Bündel, Hölzerner Routen, in denen ein Ball steckte.
00:14:23: Im alten Rom repräsentierten sie die höchste Amtsgewalt im Staat.
00:14:28: Mussolini und seine Leute aber wollten mehr als eine symbolische Wiederbelebung der Vergangenheit.
00:14:34: Sie träumten tatsächlich davon, das Römische Weltreich von einst wiederzuerrichten.
00:14:40: Make Italy Great Again, könnte man sagen.
00:14:44: Und für diese imperialen Fantasien sollte Ethiopien das erste Experimentierfeld werden.
00:14:51: Ende of the Middle Ages.
00:14:52: Ende of the Middle Ages.
00:14:53: Er gab sich für Mussolini eine erste Gelegenheit, um eine Invasion am Horn von Afrika vorzubereiten.
00:15:00: Im Dezember eskalierte an der Südgrenze Äthiopiens einen Streit zwischen italienischen und äthiopischen Soldaten.
00:15:08: Mehrere Tage lang lieferten sich beide Seiten Gefechte.
00:15:12: Doch bevor sich dieser Zwischenfall politisch weiter ausschlachten ließ, wollte Mussolini seine Pläne mit London und Paris abstimmen.
00:15:21: Jede Einmischung in Äthiopien, so hatten es die drei Kolonialmächte schon lange vor dem Ersten Weltkrieg vereinbart, bedurfte der Rücksprache mit den beiden anderen Mächten.
00:15:32: Im Paris klappte das erstaunlich reibungslos.
00:15:35: Bereits im Januar, nineteenhundertfünfunddreißig, gaben die Franzosen grünes Licht.
00:15:40: London hingegen zögerte.
00:15:43: Das lag zum einen an den strategischen Interessen Großbritanniens in der Region, die ich ja vorhin erwähnt hatte.
00:15:50: Zum anderen aber auch an den Verhältnissen in Äthiopien selbst und daran, wie man sie in der britischen Öffentlichkeit wahrnahm.
00:15:58: Das Land wurde nämlich von dem Kaiser bzw.
00:16:01: dem damaligen Regenten autoritär regiert und auch die Sklaverei war dort weiterhin Realität.
00:16:09: Anfang der zwanziger Jahre, kurz vor dem Beitritt Äthiopiens zum Völkerbund, hatte die britische Presse deshalb offen darüber diskutiert, das Land zu einem Protektorat zu machen, ähnlich wie Ägypten.
00:16:22: Angesichts dieser verwickelten Situation lag es eigentlich auf der Hand, die sogenannte Abessinienfrage zwischen Italien und Großbritannien offen zu klären.
00:16:33: Genau darum hatten Italiener die Briten darum gebeten, einen Äthiopienspezialisten nach Stresa mitzubringen.
00:16:40: Doch weder Premierminister McDonald noch Außenminister Simon machten von dieser Expertise Gebrauch.
00:16:47: Die Abessinienfrage blieb ausgeklammert.
00:16:50: Sie fiel sprichwörtlich unter den Tisch.
00:16:53: Für Anthony Eden war das rückblickend ein schwerer Fehler.
00:16:57: Er selbst konnte an der Konferenz nicht teilnehmen.
00:17:00: Sein Arzt hatte ihm wegen akuter Herzprobleme strenge Bettruhe verordnet.
00:17:05: Noch Jahre später rätselte Eden in seinen Memoen darüber, warum MacDonald und Simon den Konflikt nicht angesprochen hatten.
00:17:13: Ich habe separat mit dem Premierminister und mit John Simon darüber gesprochen, als sie mich am Krankenbett besuchten.
00:17:20: Beide waren sich einig, dass Mussolini in dieser Angelegenheit zu Rede gestellt werden müsse.
00:17:26: Dann kam die Enttäuschung.
00:17:28: Das Thema wurde überhaupt nicht angesprochen.
00:17:31: Zugegebenermaßen ist es immer schwierig, Fragen in eine internationale Konferenz auf dieser Ebene einzubringen.
00:17:38: Und dies galt insbesondere für Streesa, wo viel mit Motorbooten hin und her gefahren wurde und die Rahmenbedingungen für informelle Gespräche offenbar nicht gut waren.
00:17:47: Es wurde auch argumentiert, dass Mussolini, wenn das Thema angesprochen worden wäre, einige Zusicherung gegeben hätte, die er dann nicht eingehalten hätte.
00:17:56: Ich glaube aber nicht, dass dies der Fall ist, denn zum Zeitpunkt von Streesa hatte sich Mussolini noch nicht öffentlich zu einem Vorstoß in Abyssinien erklärt.
00:18:05: Es stimmt auch, dass die Italiener vor Streesa eine Reihe von Warnungen von mir und anderen erhalten hatten.
00:18:12: Aber dennoch bleibt die Beschwerde berechtigt, dass man Mussolini bei dieser Gelegenheit, als die führenden Staatsmänner der drei Nationen vier Tage lang gemeinsam beraten haben, hätte konfrontieren müssen.
00:18:26: Mit dieser Einschätzung legte Anthony Ihnen den Finger in die Wunde.
00:18:30: Indem die britische Delegation eine offene Aussprache vermied entstand, bei Mussolini der Eindruck, die Abessinienfrage habe für London keine wirkliche Priorität.
00:18:40: Und getreu dem Motto Schweigen bedeutet Zustimmung, fühlte sich der italienische Diktator nun darin bestärkt, seine Pläne am Horn von Afrika weiter zu verfolgen.
00:18:50: Dabei reagierten Teile der britischen Öffentlichkeit schon damals äußerst sensibel auf die zunehmend aggressive Außenpolitik Italiens.
00:18:59: Und bald standen in Großbritannien wieder einmal Wahlen an.
00:19:03: Gerade deshalb wog das unverbindliche Auftreten von McDonald und Simon umso schwerer.
00:19:10: In Streesa wurden zwar hübsche Bilder von Eintracht und Geschlossenheit produziert.
00:19:15: Übrigens.
00:19:16: Ganz buchstäblich, denn es gibt einige Wochenschauaufnahmen von der Konferenz, doch hinter dieser Fassade verschärften sich die Spannungen zwischen London und Rom nur immer weiter.
00:19:28: Dass die Abessinienfrage ausgeklammert wurde, blieb nicht der einzige Fehlgriff der Briten.
00:19:34: Auch in der Rheinland-Frage agierten sie bemerkenswert nachlässig.
00:19:39: Während der Verhandlungen legten die Franzosen detaillierte Geheimdienstberichte vor.
00:19:44: Sie zeigten, dass die Deutschen bereits jetzt kräftig daran arbeiteten, das Rheinland systematisch zu remilitarisieren.
00:19:51: Festungsanlagen wurden in Stand gesetzt, Mietwohnungen in alten Kasernen geräumt, neue Kasernen errichtet.
00:19:58: Im gemeinsamen Abschlussdokument findet sich von all dem jedoch kein Wort.
00:20:05: Über so viel Sorglosigkeit konnte Anthony Eden nur den Kopf schütteln.
00:20:09: In scharfen Worten formulierte er in seinen Memoen das Grundproblem der Streserkonferenz.
00:20:16: Die Diplomatie muss entscheiden, welche Schwierigkeiten man löst und welche man ihre Vollnis weiter ausbreiten lässt, wenn man sie unter den Teppich kehrt.
00:20:26: Streyser hätte die Geschichte beeinflussen können.
00:20:29: So aber hinterließ die Konferenz nur eine Fußnote.
00:20:33: Noch strenger fiel das Urteil Winston Churchills aus.
00:20:37: Die vermeintliche Front von Streyser hielt er für eine reine Illusion.
00:20:42: Besonders hart ging er mit seinen Landsleuten ins Gericht.
00:20:45: Schon in den letzten Jahren habe doch kaum jemand ernsthaft bezweifelt, dass man Deutschlands Verstöße gegen den Versaillervertrag niemals tolerieren dürfen.
00:20:55: Dennoch, so schrieb Churchill in seiner Geschichte des Zweiten Weltkriegs, machten die britischen Vertreter von Anfang an deutlich, dass sie im Falle einer Vertragsverletzung keine Sanktionen im Betracht ziehen würden.
00:21:08: Dies beschränkte die Konferenz natürlich auf dem Bereich der Worte.
00:21:14: Was in Streesa beschlossen wurde, deutete man in Deutschland sehr unterschiedlich.
00:21:21: Göbbels gab sich betont optimistisch.
00:21:24: Das kann uns egal sein, solange sie uns nicht überfallen, im Übrigen weiterrüsten.
00:21:29: Und nach einer rhetorischen Optimismus-Spritze durch seinen Führer hieß es dann sogar, Streesa wankt weiter, keine Gefahr.
00:21:37: Ähnlich trotzig reagierte der deutsche Gesandte in Bern Ernst von Weizsäcker.
00:21:42: Nachdem unsere Wehrfreiheit einigermaßen geschluckt und den anderen in den Magen gefahren ist, fragen sie sich, ob wir nun etwa die demilitarisierte Zone am Rhein nicht mehr respektieren wollen.
00:21:55: Ich glaube, sie suchen dabei vergeblich nach einem Anlass zum Händel anfangen, also zum Krieg führen.
00:22:03: Weizelkers Kollegen im Auswärtigen Amt blickten noch deutlich pessimistischer auf Streßer.
00:22:09: Als im Mai-Mai-Ninzehundert-Fünfundreißig bekannt wurde, dass Frankreich nun auch noch ein Verteidigungsbündnis mit der Sowjetunion abgeschlossen hatte, sank die Stimmung unter den Profideplomaten auf einen Tiefpunkt.
00:22:22: Deutschlands Chef-Dolmetscher Paul Schmidt fasste in Worte, was seine Kollegen glaubten.
00:22:27: Als Antwort auf Hitlers außenpolitische Methoden hatte sich eine antideutsche Koalition aller Großmächte Europas einschließlich der Sowjetunion gebildet.
00:22:39: Bei Josef Göbbels hielt der Zweckoptimismus auch nur zwei Tage.
00:22:43: Der Völkerbund hatte so eben die Einführung der Wehrpflicht in Deutschland offiziell verurteilt.
00:22:49: Besorgt notierte Göbbels in sein Tagebuch, die militärischen Gefahren dürften nicht unterschätzt werden.
00:22:56: Unsere einzige Rettung liegt in der Macht.
00:22:59: Diesen Sommer lass uns oher noch überdauern.
00:23:03: Wenig später hatten sich Göbbels Nervenfreilich schon wieder beruhigt.
00:23:07: Der französisch-Sovietische Verteiligungspakt war für ihn nichts mehr als eine juristische Anomalität.
00:23:14: Erst der Tod von Marschall Pilsuzki, der grauen Eminence Prohlens, stieß dem Propagandaminister wieder zurück ins Tal der Sorgen.
00:23:23: Wie kein anderer hatte der Marschall seit neunzehundertdreisig die deutsch-polnische Annäherung vorangetrieben.
00:23:30: Nun schrieb Goebbels fast schon panisch in sein Tagebuch, Polen verliert seinen besten Mann und wehe die wichtigste Figur im großen Spiel.
00:23:39: Diesmal war auch Hitler angespannt.
00:23:41: Von einem Gespräch mit dem Führer, an dem auch Ribbentrop und Göring-Teilennamen berichtete Goebbels, Polen entscheidend, ja, neunzehntsechsendreißig und besonders neunzehntseinzehntsiebendreißig gefährlich.
00:23:52: Wir bereiten uns auf alles vor, auch auf die letzte Möglichkeit, rüsten, rüsten.
00:23:59: Für das großangelegte Staatsbegräbnis in Warschau fuhr Berlin sprichwörtlich schwere Geschütze auf.
00:24:06: Hermann Göring wurde nach Polen entsandt, um das Reich zu repräsentieren.
00:24:11: Bei der Gelegenheit sollte er auch gleich ausloten, wie es um die Stimmung in der neuen Regierung stand.
00:24:17: Zur allgemeinen Erleichterung kehrte Göring mit beruhigenden Nachrichten zurück.
00:24:22: Polen, so berichtete er, halte am Nichtangriffsfakt mit Deutschland fest.
00:24:27: Doch damit nicht genug.
00:24:29: Am Rande der Trauerfeierlichkeiten kam es zu einer längeren Unterredung mit dem französischen Außenminister Laval.
00:24:35: Er habe sehr deutlich seine Gesprächsbereitschaft signalisiert, berichtete Göring.
00:24:40: Offensichtlich sei auf Frankreich nicht an einem offenen Bruch mit Deutschland interessiert.
00:24:46: Falls ihr mehr über Görings Reise erfahren möchtet, habe ich dazu eine Bonusfolge für Patrons vorbereitet.
00:24:52: Göring wurde nämlich von Paul Schmidt als Dolmetscher begleitet, und er hat einen äußerst lebhaften Reisebericht über die Warschau-Geschichte verfasst.
00:25:01: Den Link zu Patreon findet ihr in der Folgenbeschreibung.
00:25:04: Achtet nur bitte drauf, dass Bonus-Folgen erst ab dem zweiten Mitgliedslevel freigeschaltet werden.
00:25:11: Nachdem mit Warschau zumindest vorläufig alles im Reinen schien, hält sich die außenpolitische Lage bis Mitte Mai weiter auf.
00:25:20: Nun kam nämlich auch aus Rom wieder freundliche Rettöne.
00:25:24: Josef Göbbelt notierte zufrieden, Mussolini scheint sich in Abessinien zu verstricken, sucht unsere Freundschaft wieder.
00:25:32: Genau diese Konstellation hatte das Regime erhofft.
00:25:35: Entspannung an allen neuralgischen Punkten.
00:25:39: Gerade rechtzeitig vor der Verkündung des neuen Wehrgesetzes am einundzwanzigsten Mai, nineteenhundertfünfunddreißig.
00:25:47: Schon ein Blick in den ersten Artikel dieses Gesetzes zeigt, welchen Anspruch das Regime nun erhob.
00:25:54: Wehrdienst ist Ehrendienst am deutschen Volke.
00:25:57: Jeder Mann ist wehrpflichtig.
00:26:01: Im Krieg ist über die Wehrpflicht hinaus jeder deutsche Mann und jede deutsche Frau zur Dienstleistung für das Vaterland verpflichtet.
00:26:11: Neben der erwarteten Einführung der Wehrpflicht legte das Wehrgesetz nun auch offiziell die Luftwaffe als dritte Teilstreitkraft fest.
00:26:20: Und es ordnete die Dinge auch sprachlich neu.
00:26:25: Aus dem Reichswehrminister wurde der Kriegsminister.
00:26:28: Aus der Reichswehr die Wehrmacht.
00:26:30: Während das Gesetz nach innen eine klare Botschaft formulierte, war das Regime nach außen darum bemüht, die Konsequenzen dieser Zäsur zu vernebeln.
00:26:42: Deshalb nutzte Hitler den Abend des XXI.
00:26:45: Mai für eine groß angelegte außenpolitische Erklärung.
00:26:50: Eine der seltenen Reichstagssitzungen bot dem Führer und Reichskanzler die ideale Bühne, um einen alten Hut aus seiner rhetorischen Trickkiste zu zaubern.
00:26:59: Fast genau zwei Jahren nach seiner berüchtigten Friedensrede in der Krolloper, hielt er nun am selben Ort eine zweite Rede ans Ausland.
00:27:09: Erneut sollte sie Deutschlands Nachbarn in Sicherheit wiegen.
00:27:13: Dazu sprach er viele verschiedene Themen an, von den Gefahren des Bolschewismus, vor denen er in rasendem Zorn warnte, bis hin zur völkerrechtlichen Echtung des Bombenkrieges, die er zum Schein befürwortete.
00:27:28: Das war aber kein planloses Meandern, vielmehr Griff Hitler gezielt die Erwartungen und Sorgen von Deutschlands Nachbarn auf.
00:27:36: Was könnte ich anders wünschen, als Ruhe und Frieden, fragte er rhetorisch.
00:27:44: Deutschland braucht den Frieden und es will den Frieden.
00:27:48: Deshalb sei es etwa zu bedauern, dass sich das Verhältnis zu Italien wegen Österreich verschlechtert habe.
00:27:54: Deutschland hat weder die Absicht noch den Willen, versicherte er, Österreich zu annektieren oder anzuschließen.
00:28:01: Diese Passage war mit Bedacht gewählt und verfehlte ihre Wirkung nicht.
00:28:06: Bald nach der Rede lud Mussolini, den deutschen Botschafter Uhrich von Hassel, zum Gespräch um Möglichkeiten einer deutsch-italienischen Verständigung auszuloten.
00:28:15: Als Göbbels davon hörte, befahl er die Presse, in Zukunft und auf allen Gebieten jegliche Reibereien mit Italien zu vermeiden.
00:28:25: Ganz ohne Droge werden kam allerdings auch diese Hitlerrede nicht aus.
00:28:30: In scharfen Worten kritisierte er das Verteidigungsbündnis zwischen Frankreich und der Sowjetunion.
00:28:36: und machte bei dieser Gelegenheit mehr als deutlich, dass Deutschland die Endmilitarisierung des Rheinlandes wohl nicht mehr lange hinnehmen werde.
00:28:45: Nur entschärfte er diese gezielten Nadelstiche gleich wieder durch Appelle an einen deutsch-französischen Ausgleich.
00:28:52: Das eigentliche Hauptaugenmerk seiner Rede richtete Hitler auf Großbritannien.
00:28:58: Hier bemühte er sich, besonders vernünftig und maßvoll zu erscheinen.
00:29:02: Er wiederholte Deutschlands Anspruch auf Gleichberechtigung in der Rüstungsfrage und versicherte zugleich, von der deutschen Aufrüstung gehe gar keine Bedrohung aus.
00:29:12: In der Luft strebe man doch lediglich einen Gleichstand mit den übrigen Mächten an, zur See hingegen denke man nicht daran, Großbritannien herauszufordern.
00:29:21: Die deutsche Reichsregierung erkennt von sich aus die überragende Lebenswichtigkeit und damit die Berechtigung eines dominierenden Schutzes des britischen Weltreiches zur See an.
00:29:31: genauso wie wir umgekehrt entschlossen sind, alles Notwendige zum Schutz unserer eigenen, kontinentalen Existenz und Freiheit zu tun.
00:29:41: Die braunen Reichstagsabgeordneten lauschten diesen Worten andächtig, um jedes Mal in fanatischen Jubel auszubrechen, sobald ihr Führer eine Pause zum Luftholen einlegte.
00:29:52: Auch die deutsche Presse reagierte erwartungsgemäß.
00:29:55: Wie angeordnet lobte sie Hitler's rhetorische Nebelkerze in den höchsten Tönen.
00:30:01: So schrieb die kölnische Zeitung in ihrer Morgenausgabe am nächsten Tag.
00:30:05: Unbeschadet der offenen und eindeutigen Kritik, die der Führer und Reichskanzler an der bisherigen Politik der europäischen Großmächte übte, ja gerade wegen dieser Offenheit, darf doch festgestellt werden, dass die Rede des Führers einen Beitrag zur Sicherung des Friedens in Europa bildet.
00:30:24: Etwas nüchterne, aber nicht weniger zufrieden, fiel das Urteil des Diplomaten Ernst von Weizacker aus.
00:30:31: Alles zusammengenommen wird man wie wohl für die nächsten zwei Monate wieder normale Pläne für Sommerurlaub und dergleichen machen können.
00:30:41: Joseph Goebbels, der selbst als Abgeordneter in der Krolloper gesessen hatte, notierte noch am Abend völlig entzückt in sein Tagebuch.
00:30:50: Unser nationales Schicksal ruht in guten Händen.
00:30:54: Völlig anders bewertete der amerikanische Journalist William Shira Hitlers Auftritt in der Krolloper.
00:31:01: Er ließ sich von dessen Rhetorik nicht blenden, fürchtete aber ihre Wirkung auf andere.
00:31:07: Heute Abend hat Hitler im Reichstag eine schwulstige Friedensrede gehalten und ich fürchte, sie wird die Meinung der Welt und insbesondere Großbritanniens mehr beeindrucken, als sie sollte.
00:31:22: Mein Name ist Jonas Stephan und das war Folge thirty-fünfunddreißig elf von Deutschland, thirty-dreißig fünfundvierzig.
00:31:30: So da bin ich wieder.
00:31:32: Endlich.
00:31:33: Die letzten Wochen habe ich sehr lang an verschiedenen Aufsätzen zur frühen Neuzart gesessen und ich kann euch sagen, ich war jetzt ziemlich froh, einfach mal wieder ein Skript für thirty-five vierzig Schreiben zu dürfen.
00:31:46: Bevor ich mich jetzt gleich bei einer ganzen Menge von Unterstützerinnen und Unterstützern bedanken darf, zwei wichtige Mitteilungen.
00:31:53: Erstens, während der Folge hatte ich erwähnt, es gibt eine Bonusfolge für Patrons ab der zweiten Mitgliedsstufe, den Link dazu findet ihr in den Show Notes.
00:32:02: Und zumindest auf Spotify erscheint die Folge auch im normalen Stream.
00:32:06: Wenn ihr da drauf klickt, müsst ihr eigentlich zu Patreon weitergeleitet werden.
00:32:10: Den Link zu Patreon findet ihr aber wie gesagt auch in der Folgenbeschreibung.
00:32:14: Zweite wichtige Mitteilung.
00:32:16: Nächste Woche wird es keine reguläre Folge geben, sondern eine Sonderfolge, ein Interview, das Simon von Zeit für History mit mir geführt hat, in zwei Wochen dann wieder einige skriptete Folge, nämlich thirty-fünf.
00:32:31: So, dann geht es los.
00:32:33: Erst einmal herzlichen Dank an alle Unterstützerinnen des Crowdfunnings.
00:32:38: Die Tassen sind geordert und bald schicke ich die Päckchen dann hoffentlich auf die Reise.
00:32:43: Ich informiere euch dann aber auch nochmal, wenn es soweit ist.
00:32:47: Dann danke an die PayPalpoilspender, Leonhardt, Daniela, Magali, Helmut, Michael, Heike, Leon, Jennifer und Boris.
00:32:57: Vielen Dank euch.
00:32:59: Ich begrüße einige neue Patreons, nämlich Maximilian, Thorsten, Susan, Sebastian, Suda B, Patreon, Eins, Drei, Vier, Vier, Lennart, Thomas, Christian, Andreas, Linus, Benjamin, Daniel, Adi und Magalie.
00:33:19: Und natürlich wie jede Woche.
00:33:21: Vielen, vielen Dank an mein Produzentin-Team, die jeden Monat mich mit fünfzehn Euro unterstützen.
00:33:28: Ohne euch würde das hier alles deutlich komplizierter sein.
00:33:32: Also vielen Dank an Annika, Kora, Lukas, Miles, Götz, Valentina, Gerhardt, Danny, Stephanie, Berndt.
00:33:42: Dank an den Ruhportologen André, an Sebastian, an Tobi, an Johannes, an Linda, an Thorsten, an Frank, an Johannes, Hendrik, Benne und Sascha.
00:33:55: So.
00:33:56: Das war es jetzt von mir.
00:33:57: Unterstützt den Podcast sehr gerne auf Patreon.
00:33:59: Den Link findet ihr in der Folgenbeschreibung.
00:34:02: In der Zukunft wird es da noch ein paar Bonusfolgen geben.
00:34:06: Ich würde mich freuen und wir hören uns bald wieder.
00:34:09: Bis dahin.
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