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Deutschland 33/45

#nie_wieder beginnt mit Wissen. Ich erzähle die Geschichte Deutschlands zwischen 1933 und 1945, Jahr für Jahr: Der Weg der Nazis an die Schalthebel der Macht, die Entfaltung eines mörderischen politischen Programms, scheinbare Dauer-Erfolge, hinter den braunen Kulissen aber ewige Intrigen, und dann Weltkrieg und Völkermord. Immer mit im Blick: die Auswirkungen von alldem auf den Alltag, auf das Leben einfacher Menschen zwischen Glaubenseifer, Anpassung, Verfolgung und Vernichtung.
Mein Name ist Jonas Stephan. Ich bin promovierter Historiker und ausgebildeter Geschichtslehrer. Mir liegt lebendige, anschauliche und mitreißende Geschichtserzählung am Herzen. Kritisch geschöpft aus der historischen Fachliteratur und den Quellen!

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Deutschland 33/45

Neueste Episoden

#35.22 Verbrechen und Strafe vor den Nazis

#35.22 Verbrechen und Strafe vor den Nazis

43m 5s

Reden wir von Verbrechen und Strafe im Nationalsozialismus, denken wir an die Konzentrationslager. Aber vor allem in den sechs Friedensjahren der Diktatur bis 1939 waren es vor allem die traditionellen Gefängnisse, die der Staat dafür nutzte, um Menschen wegzusperren. Diese Folge blickt auf Kontinuitäten und Umbrüche im regulären Strafvollzug bis 1933. Nur so wird die Bedeutung der NS-Machtübernahme in diesem Bereich deutlich. Spoiler: Die Kontinuitäten vor und nach 1933 sind größer, als man glauben mag.

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Ausgewählte Literatur:
Nikolaus Wachsmann: Gefangen unter Hitler. Justizterror und Strafvollzug im NS-Staat, 2006....

Feedrop HdG-Special: It's a Revolution, Baby! Zum 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung (1776)

Feedrop HdG-Special: It's a Revolution, Baby! Zum 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung (1776)

140m 14s

In diesem HdG-Special diskutieren Jan, Flo, Ralf und Jonas über das Epochenjahr 1776. Wieso kamen dreizehn britische Kolonien in Nordamerika auf den Gedanken, sich von ihrem Mutterland zu lösen? Wie besiegt man eine frühneuzeitliche Supermacht? Und wie baut man einen neuen Staat? Plus: jede Menge Söldner-Talk, ein beinahe Gastauftritt von Friedrich dem Großen (bzw. seines Bruders Heinrich), und die Antwort auf die Frage, warum es Mr. "President" und nicht "Your August Majesty" heißt.

Beteiligte Podcasts:

Jan von "Wer wir sind und warum das nicht klappte": https://99xgeschichte.de/

Ralf von "Deja-vu Geschichte": https://ralfgrabuschnig.com/

Flo von "Historia Universalis": https://historia-universalis.fm/

Jonas von "Deutschland 33/45":...

#35.21

#35.21 "Was nicht erlaubt ist, ist verboten!" Der Umbau des deutschen Strafrechts und die Gürtner-Kommission

51m 35s

Der Kampf um ein nationalsozialistisches Recht hatte viele Schauplätze. In dieser Folge werfen wir zunächst einen Blick zurück auf die rechtlichen Instrumente des staatlichen Unterdrückungsapparats (u.a. Erbgesundheitsgesetz, Heimtückeverordnung, Gewohnheitsverbrechergesetz, Vorbeuge- und Schutzhaft). Dann spüren wir der Arbeit der Reformkommission für ein neues Straftgesetzbuch nach, die Justizminister Franz Gürtner eingesetzt hatte. Und wir werden sehen, wie die deutsche Strafrechtswissenschaft den Umbau des Rechts bereitwillig intellektuell vorantrieb.

Verband für das Erinnern an die verleugneten Opfer des Nationalsozialismus: https://www.dieverleugneten-vevon.de/

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Ausgewählte Literatur:
Frank Nonnenmacher (Hrsg.): Die Nazis nannten sie „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“....

#35.20 Man nannte sie „Asoziale

#35.20 Man nannte sie „Asoziale": Arbeitszwang und „völkische Leistungsgemeinschaft"

43m 31s

Was bedeutet es, wenn ein Staat den Wert eines Menschen an seiner Arbeit misst? Die Nationalsozialisten gaben darauf eine radikale Antwort. Arbeit war für sie kein Mittel zum Leben, sondern Pflicht gegenüber der „Volksgemeinschaft" — und wer nicht „nützlich" war, galt als Ballast.

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Ausgewählte Literatur:
Adam Tooze: Ökonomie der Zerstörung. Die Geschichte der Wirtschaft im Nationalsozialismus, München 2007.
Günter Morsch: Arbeit und Brot. Studien zu Lage, Stimmung, Einstellung und Verhalten der deutschen Arbeiterschaft 1933-1936/37, 1933.
Man­fred Ban­now:...