#35.12 Das deutsch-britische Flottenabkommen
Shownotes
er inszenierte Schulterschluss der europäischen Siegermächte des Weltkriegs währte nur einen Augenblick. In Stresa beschworen sie den Frieden. Aber Italiens Diktator Mussolini plant bereits seinen eigenen Krieg. Und Großbritannien streckt seine Fühler nach Berlin aus, um auf eigene Rechnung zu verhandeln.
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Erwähnte Folgen:
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Ausgewählte Literatur:
Winston Churchill, The Second World War. Bd. 1: The Gathering Storm, London 1948.
Paul Schmidt: Statist auf diplomatischer Bühne 1923–1945. Erlebnisse des Chefdolmetschers im Auswärtigen Amt mit den Staatsmännern Europas. Von Stresemann und Briand bis Hitler, Chamberlain und Molotow, Bonn 1949.
Anthony Eden, Facing the Dictators. 1923-1938 (The Memoirs of Anthony Eden, Earl of Avon, Bd.1), Boston 1962.
Intro-Musik arrangiert und vertont von Max, Auszüge aus Reden von Hermann Goering – Verkündung der Nürnberger Gesetze und Adolf Hitler – Reichstagsrede – Einführung der allgemeinen Wehrpflicht, via www.archive.org
Episodenbild: Wikimedia / gemeinfrei
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#Neuere_und_neueste_Geschichte
#Deutschland
#Grossbritannien
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00:00:00: Die Front von Streesa war ein prachtvoll inszenierter Schulterschluss der europäischen Siegermächte des Weltkriegs.
00:00:07: Sie schworen feierlich den Frieden auf den Kontinent zu bewahren, komme was wolle.
00:00:12: In Wirklichkeit plante italiensfaschistischer Diktator längst seinen eigenen Krieg, nur eben nicht in Europa, sondern in Afrika.
00:00:21: Und kaum war die Konferenz beendet, streckte ausgerechnet Großbritannien seine diplomatischen Fühler nach Berlin aus, um mit Hitler auf eigene Rechnungen zu verhandeln.
00:00:32: Ehe Schließungen durch den Juden und Staatsangehörigen Deutschen oder auch Verwandten blutet, den Verboten.
00:00:47: Als Vorgordnung bei einem gewissen Verantwort der Führer und der deutschen Nation verpflichtet.
00:00:52: Nun mir, ihr Rechtsgleichheit Deutschlands, wie man im International verweigert hat, krachtlich höheren Lebensbrechen der Nation selbst wieder herrscht.
00:01:06: Hi und Willkommen zu Deutschlanddreisunddreißigvierzig.
00:01:10: Folge Vierunddreißig zwölf, das deutsch-spritische Flottenabkommen.
00:01:15: Als Adolf Hitler Ende Mai, in einer Friedensrede vor dem braunen Reistag hielt, schien das ein außenpolitischer Befreiungsschlag zu sein.
00:01:25: Das schwierige Verhältnis zum faschistischen Italien verbesserte sich deutlich und keine vier Wochen später begannen in London Verhandlungen über die Aufrüstung der deutschen Kriegsmarine.
00:01:36: Dieses klare Bild ist mit einiger Vorsicht zu genießen, denn ohne es zu wollen, schwingt unter der Oberfläche die Propaganda der Nazis mit.
00:01:47: Hitler, der größte deutsche Staatsmann seit Bismarck, das Regime allmächtig und allkompetent, die Regierungen der westlichen Demokratien, wahlweise ein Haufen korrupter Memmen oder hungrige Wölfe, die das Reich verschlingen wollen.
00:02:04: Je nachdem, was gerade besser passte.
00:02:07: Fakt ist, nicht jede Inszenierung des Regimes funktionierte automatisch.
00:02:13: Die Führer-Rhetorik war kein Selbstläufer.
00:02:15: Das lässt sich schön an den Feierlichkeiten zum ersten Mai, die wenige Wochen vor Hitlers Rede in der Krolloper stattgefunden hatten.
00:02:25: Damals war der Tag der nationalen Arbeit nämlich buchstäblich ins Wasser gefallen.
00:02:30: Der amerikanische Korrespondent William Shyron notierte deshalb nicht ohne Schadenfreude in sein Tagebuch.
00:02:38: Ein Gewitter mit Schneeschauer hat heute den großen Aufmarsch zum Tag der Arbeit in Tempelhof ziemlich beeinträchtigt.
00:02:45: Hitler hatte nicht viel zu sagen, wirkte niedergedrückt.
00:02:49: Tausende Arbeiter, die man zu der Kundgebung nach Tempelhof beordert hatte, benutzten den Sturm, um die Reihen zu verlassen und in die nächste Kneipe zu flüchten.
00:02:59: Heute Abend gab es eine überraschend große Anzahl von Betrunkenen auf den Straßen.
00:03:04: Ungewöhnlich für Berlin.
00:03:06: Damals anscheinend.
00:03:09: Angesichts von Chiras Beobachtungen entbehrt es nicht eine gewisse Ironie, dass ausgerechnet Hitlers Reichstagsrede so glatt über die Bühne ging.
00:03:17: Und wir dürfen uns keine Illusionen hingeben.
00:03:20: Die Pseudo-pazifistische Schmierenkomödie in der Krolloper war keine braune Magie.
00:03:26: Hitler hat die Köpfe der demokratischen Politiker Europas nicht vernebelt.
00:03:30: Die Friedensheuchelei funktionierte zu einem gewissen Teil nur deshalb, weil Hitler genau das sagte, was man in den europäischen Hauptstädten hören wollte.
00:03:40: Vor allem in London.
00:03:42: Denn in der britischen Regierung herrschte keine Einigkeit darüber, wie man mit Hitler und den Nazis am besten umzugehen hatte.
00:03:49: Anthony Eden und einige Spitzenbeamte, vor allem im Außenministerium, aber eben nicht der Außenminister selbst, wollten eine harte Linie fahren.
00:03:58: Andere wollten das Dritte Reich über bilaterale Rüstungskontrollverträge davon abhalten, Großbritannien gefährlich zu werden.
00:04:06: Vorangetrieben wurde diese Strategie ausgerechnet durch die Admiralität, also durch das britische Kriegsmarineministerium.
00:04:14: Die Royal Navy war damals nicht einfach nur irgendeine Streitmacht.
00:04:19: Sie war die größte Seestreitmacht der Welt und das Rückgrat des britischen Empire.
00:04:24: Handelsrouten, Rohstoffzufuhr, Verbindungen zu den Kolonien, alles hing daran, dass Großbritannien zur See dominierte.
00:04:32: Diese Dominanz war nicht nur militärisch, sondern auch mental eine Selbstverständlichkeit.
00:04:38: Britische Weltmacht hieß Seeherrschaft und Seeherrschaft hieß Royal Navy.
00:04:43: Kriegsschiffe sind eine sehr mächtige Waffe, aber sie haben zwei Nachteile.
00:04:49: Von der Planung bis zur Indienststellung eines Schiffes vergehen viele Jahre.
00:04:53: Und weil das so ist, ist eine Kriegsflotte sozusagen gebaute Strategie.
00:04:58: Wenn man zum Beispiel viele Schlachtschiffe baut und plötzlich feststellt, dass Flugzeugträger viel effektivere Waffensysteme sind, dann hat man für längere Zeit einfach Pech gehabt.
00:05:09: Diese Tatsache wird uns in späteren Staffeln noch häufiger begegnen, nicht nur bei der Seemacht, sie spielte in diesem Fall aber nicht die entscheidende Rolle.
00:05:18: Viel wichtiger für die Admiralität und die britische Regierung insgesamt war der zweite Nachteil von Kriegsschiffen.
00:05:25: Sie sind verdammt verdammt teuer.
00:05:29: Und wenn man in London eine Einsicht aus dem Weg in den Ersten Weltkrieg mitgenommen hatte, dann die, dass wahrscheinlich auch das Dritte Reich keine Kosten und Mühen scheuen würde, um eine Kriegsflotte aus dem Boden zu stampfen.
00:05:42: Ein Wettrüsten zu See wie vor Nr.
00:05:47: schlichtweg nicht leisten.
00:05:49: Deshalb erschien es in bestimmten Kreisen, in Militär und Politik klug, mit Hitler und den Nazis zu verhandeln.
00:05:57: Die Rüstungsbeschränkungen des Versaillervertrages waren doch so oder so, eigentlich jetzt schon Makulatur.
00:06:04: Lieber man kam, Deutschland jetzt in der Flottenfrage entgegen, erreichte dafür aber auf lange Sicht eine effektive Begrenzung der deutschen Marinerüstung.
00:06:14: Als Simon und Eden im März, im März, auf Hitler trafen, sprachen sie deshalb auch über ein mögliches Flottenabkommen.
00:06:23: Dem Führer kamen diese Gesprächsbereitschaft sehr gelegen, denn auch auf deutscher Seite hatte man ein großes Interesse daran, zu einer Einigung in der Flottenfrage zu kommen.
00:06:33: Eigentlich hätte das die Briten stutzig machen sollen, aber vermutlich war es Hitlers polternder Art zu verdanken, dass das nicht passierte.
00:06:41: Aber warum war man ins Geheim ziemlich glücklich, darüber die eigene Aufrüstung zu sehen, reguliert zu sehen?
00:06:49: Wie in Großbritannien war die Marine auch in Deutschland mehr als ein bloßes Kriegswerkzeug.
00:06:55: Schon im Kaiserreich war der Bau einer Hochseeflotte zur Visitenkarte der deutschen Weltmachtambitionen geworden.
00:07:02: Und die Legende von Admiral Tirpitz, dem Vater der kaiserlichen Marine, war auch nach.
00:07:10: Das Problem war nur, Versaillesetzte enge Grenzen.
00:07:14: Deutschland durfte nur eine gewisse Anzahl von Überwasserschiffen bauen, deren Größe gedeckelt war, mit anderen Worten keine U-Boote, keine Schlachtschiffe, keine Flugzeugträger.
00:07:24: Trotzdem versuchte man schon in der Weimarer Zeit die Bestimmungen zu umgehen, und zwar mit einer Mischung aus Improvisationen und Tricks.
00:07:33: Das berühmteste Beispiel sind die sogenannten Panzerschiffe, die man in England scherzhaft Pocket-Battleships nannte, also in etwa Westentaschenschlachtschiffe.
00:07:43: Auf dem Papier hielten diese Schiffe die Größen bzw.
00:07:47: genauer gesagt die Gewichtsbestimmungen von Versal ein.
00:07:50: Ihre Bewaffnung entsprach aber fast derjenigen eines Schlachtschiffes.
00:07:55: Die Ausrüstung der damaligen Reichsmarine mit diesen neuen, hochmodernen, extrem kostspieligen Schiffen hatte Ende der Zwanziger zu Tiefen in politischen Verwerfungen geführt.
00:08:07: Ausgerechnet die letzte demokratisch voll legitimierte Regierung erteilte schließlich mit den Stimmen der SPD den Auftrag, drei dieser Schiffe auf Kiel zu legen.
00:08:19: Umso bezeichnender ist es, dass die Nationalsozialisten später so taten, als hätten sie diese Marine aus dem Nichts geschaffen.
00:08:27: In Wirklichkeit ernteten sie auch auf diesem Feld, wie so oft, fremde Früchte.
00:08:33: Das Panzerschiff Deutschland wurde im April, in Dienst gestellt.
00:08:38: Im Herbst, die Admiral Cher folgte.
00:08:42: Und im Januar, schließlich als letztes Schiff dieser Klasse die Graf Spee.
00:08:49: In der Nationalsozialistischen Öffentlichkeit wurden daraus feierliche Großerreignisse.
00:08:54: Stapelauf und Schiffstaufe lieferten äußerst mächtige Bilder.
00:08:59: Gigantische Stahleiber, die ins Wasser glitten, Hochmoderne Technik an Bord, Marschmusik und schwarz-weißrotes Fahren mehr, inklusive jeder Menge Hakenkreuze.
00:09:09: Das passte perfekt in die ästhetische Sprache des Regimes.
00:09:14: In Wirklichkeit war die Marine aber ein notorischer Nachzykler.
00:09:19: Es gab ja keine koordinierte, rationale Rüstungsplanung zwischen den Teilstreitkräften.
00:09:24: Stattdessen herrschte das, was man vereinfacht Hauen und Stechen nennen kann.
00:09:28: Herr, Luftwaffe und Marine konkurrierten um Rohstoffe, Geld, Arbeitskräfte und nicht zuletzt Hitlers Aufmerksamkeit.
00:09:36: Das Führersystem war nach zwei Jahren Diktatur bereits so verfestigt, dass diese Konkurrenz nicht durch Regeln gelöst wurde, sondern durch persönliche Entscheidungen.
00:09:45: Und am Ende entschied eben Hitler.
00:09:48: Und wer näher an Hitler dran war, der gewann.
00:09:52: Wie viele ehemalige kaiserliche Offiziere war auch der Chef der Marineführung?
00:09:57: Admiral Erich Räder, geprägt von der Erfahrung des Ersten Weltkriegs, genauer gesagt, von der Nutz- und Tatenlosigkeit der kaiserlichen Hochseflotte.
00:10:06: Obwohl Kaiser Wilhelm und Admiral Tirpitz Millionen in das Flottenbauprogramm gepumpt hatten, hatte man die britische Seeblockade nicht durchbrechen können.
00:10:15: Die Blockade hatte zum Massenhunger und Mangelwirtschaft geführt.
00:10:19: Gleichzeitig war der Marineführung um Räder aber auch klar, selbst wenn Hitler groß, spurig Deutschlands militärische Gleichberechtigung forderte, spielte die Royal Navy in einer ganz anderen Liga als die Kriegsmarine.
00:10:32: Falls man überhaupt jemals kräftemäßig auch nur ansatzweise mit der britischen Flotte gleichziehen würde, dann in sehr ferner Zukunft, aller frühestens Anfang der fünftiger Jahre.
00:10:44: Denn noch einmal, Kriegsschiffe waren sehr, sehr zeitaufwendige und sehr, sehr teure Waffensysteme.
00:10:53: Deutschland konnte die Royal Navy also nicht sofort einholen.
00:10:56: Deshalb wollte Admiral Reder, wenn man so will, klein anfangen.
00:11:01: Zuerst sollte nicht die britische, sondern die französische Flotte herausgefordert werden.
00:11:06: Dankenswerterweise hatten die Siegermächte nach dem Ersten Weltkrieg ihre Flottengrößen im sogenannten Abkommen von Washington untereinander klar geregelt.
00:11:15: Dabei war Frankreichs Kriegsmarine auf ein Drittel der Tonnage, also das Gesamtgewichts, der britischen begrenzt worden.
00:11:22: Um Frankreich einzuholen, empfahl die deutsche Marineführung eben dann, London ein Flottenverhältnis von eins zu drei anzubieten.
00:11:32: Und bei Hitler stieß dieser Vorschlag auf Zustimmung, weil er sofort erkannte.
00:11:36: Hier ließ sich gegenüber den Briten der Eindruck erwecken, dass Deutschland zu Zugeständnissen bereit sei.
00:11:43: Tatsächlich schluckte die britische Regierung den Köder.
00:11:47: Selbst nach Streesa riss deshalb der Gesprächsfaden nicht ab.
00:11:52: Das war nicht einfach irgendwie dumm, dahinter steckte ja auch eine gewisse Logik.
00:11:57: Die Admiralität drängte auf Verhandlungen, um ein Wettrüsten zu vermeiden.
00:12:01: Und wir dürfen auch nicht vergessen, dass die Nazis in der Luft ebenfalls kräftig aufrüsteten.
00:12:07: Monat für Monat kamen immer neue Zahlen zum Wachstum der Luftwaffe auf den Kabinettstisch in der Downing Street.
00:12:14: Und um das Chaos perfekt zu machen, waren es auch noch sehr unterschiedliche Zahlen, weil mehrere Behörden zuständig waren, deren Kalkulation nicht übereinstimmten.
00:12:23: Angesichts dieser Verunsicherungen kündigte Premierminister McDonald Anfang Mai an, die britische Luftrüstung noch einmal zu verstärken.
00:12:31: Gleichzeitig machte man Deutschland ein Verhandlungsangebot in der Seerüstung.
00:12:37: Dieses Angebot zu verhandeln, dafür wollte Hitler nicht auf das auswärtige Amt zurückgreifen, denn er misstraute dem diplomatischen Establishment.
00:12:46: Also übertrug der Führer diese Aufgabe seinem persönlichen Chefunterhändler, dem ehemaligen Weinhändler und braunen Vorzeigekalieristen Joachim von Ribbentrop.
00:12:57: Am ersten Juni, im Jahr und neunzehnt, erhielt Ribbentrop den Titel außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter im besonderer Mission.
00:13:06: Dieser zugegeben bombastische Titel sollte weniger die Briten beeindrucken, als die Profileplomaten in der Wilhelmstraße in Schach halten.
00:13:14: Denn Ribbentrop war ja kein Beamter im auswärtigen Dienst.
00:13:18: Er war ein Mann aus Hitlers unmittelbaren Umfeld, der seine Bedeutung nicht durch Tradition, Rang oder Fachwissen gewann, sondern allein aus der Nähe zum Führer.
00:13:29: Deshalb hatten Herr Ribbentrop und seine Mitarbeiter auch kein Büro im Auswärtigen Amt, sondern im benachbarten Gebäude Wilhelmstrasse-IV, wo Rudolf Hess und seinen Stellvertreter starb saßen.
00:13:40: Rein organisatorisch war die sogenannte Dienststelle Ribbentrop also kein Staats, sondern ein Parteiamt, das direkt Hitler bzw.
00:13:48: Rudolf Hess als dessen Stellvertreter im Partei angelegen halten unterstellt war.
00:13:54: Für die Profideplomaten des AHA war die Konkurrenz von Seiten der NSDAP ziemlich unerfreulich.
00:14:01: Ulrich von Hassel, damals deutscher Botschafter in Rom, sah in Ribbentropfs Dienststelle einen sonderbaren Privatladen.
00:14:09: Hitlers Chefunterhändler dürfe man nicht ernst nehmen.
00:14:12: Über ihn kursierten in Berlin bekanntlich mehr lächerlicher als gravierende Geschichten.
00:14:18: Außenminister Konstantin von Neurath sah das genauso, und da er selbst ein erfahrener Büropolitiker war, Man könnte auch inträgant sagen, gelang es ihm anfangs, Ribbentrop in entscheidenden Momenten vorzuführen.
00:14:31: Als der Ex-Weinhändler beispielsweise anfangen, hier in Hitler's Auftrag mit den Franzosen verhandeln wollte, weigerte sich der französische Außenminister Ribbentrop überhaupt zu empfangen und verwies auf die offiziellen diplomatischen Kanäle.
00:14:47: Neurat hatte diese Reaktion vorhergesehen und Ribbentrop eine miese Falle gestellt.
00:14:53: Ihm gegenüber hatte er nämlich demonstrativ Loyalität geheuchelt und alle Unterstützung zugesagt, damit Ribbentrop arglos auf seine Mission ging.
00:15:03: Als das Kind dann in den Brunnen gefallen war, erzählte Neurat dem Reichspräsidenten Brühwam von der peinlichen Affäre.
00:15:10: Der alte Hindenburg war derart angefressen, dass er Hitler ausrichten ließ, erhalte die Verwendung solcher Mittelsleute wie das Herrn Ribbentrop für nicht zweckmäßig.
00:15:22: In den nächsten Monaten trieb Neurad den Amateur Ribbentrop weiter vor sich her.
00:15:26: Auf seinem Vorschlag hin wurde Ribbentrop offiziell zum Sonderkommissar für Rüstungsfragen ernannt, was aber nur auf dem Papier eine Aufwertung seiner Stellung bedeutete.
00:15:36: Denn gleichzeitig war Ribbentrop jetzt, formal dem Außenminister unterstellt, hatte Berichtslichten und durfte fremde Regierungsmitglieder nur in Begleitung des örtlichen deutschen Profidipnomaten besuchen.
00:15:50: Nach seiner Ernennung zum Sondergesandten für das deutsch-spritische Flottenabkommen begann Joachim von Rippentrop nun erst recht, sich wie ein zweiter Außenminister aufzuführen.
00:16:01: Kurz vor seiner Abreise nach London forderte er vom Auswärtigen Amt prompte und automatische Orientierung in allen außenpolitischen Fragen.
00:16:10: Minister Neurath antwortete kühl, Rippentrop erhalte alle, für ihn bedeutsam Informationen, Im Übrigen sei er dem Minister aber unterstellt.
00:16:21: Diese Abfuhr war deutlich, blieb aber letztlich folgenlos, denn Neuraths Spiel hatte nur so lange funktioniert, wie er Hindenburg zur Rückendeckung hatte.
00:16:30: Nach dem Tod des Reichspräsidenten im August, war es damit vorbei.
00:16:37: Jetzt musste auch Neurath zwingend die Nähe des Führers suchen, um überhaupt irgendetwas erreichen zu können.
00:16:44: Nur war Ribbentrop dem Außenminister in diesem Spiel weit überlegen.
00:16:49: Wie André François Poncé schon damals erkannte, war er der Typus des vollendeten Höflings.
00:16:55: Der französische Botschafter in Berlin schrieb, nicht nur widersprach Ribbentrop niemals seinem Gebieter, er hob niemals einen Einwand, er teilte auch systematisch seine Ansicht.
00:17:07: Er war Hitlerischer als Hitler.
00:17:11: In diesem Satz steckt das ganze Prinzip der braunen Hofstaatspolitik.
00:17:15: Wer aufsteigen will, muss nicht nur loyal sein, er muss durch Wort und Tat zeigen, dass er radikaler, gläubiger, entschlossener war als alle anderen.
00:17:24: So wurde die unmittelbare Umgebung des Führers zu einer regerechten Theaterbühne, auf der das Who is Who des Dritten Reiches selbst inszenierte Stücke, genauer Stücke zur Selbstinszenierung aufführte.
00:17:37: Und zwar mit Hitler als Ein-Mann-Publikum und Ein-Mann-Theater-Kritik.
00:17:43: In der ersten Juni-Woche begann die deutsch-spritischen Verhandlungen.
00:17:49: Gleich zu Beginn setzte Ribbentrop auf die Methode, die das Nazi-Regime inzwischen verinnerlicht hatte.
00:17:55: Ultimatum statt Gespräch.
00:17:58: Die Briten müssten Deutschlands Forderungen nach thirty-fünf Prozent der britischen Flottentonage als Gesprächsgrundlage akzeptieren, sonst werde er abreisen.
00:18:06: Großbritanniens Außenminister John Simon erwiderte betont gelassen, eine solche Forderung gehöre an das Ende, nicht an den Anfang der Verhandlungen und dann verließ er den Raum.
00:18:18: Eigentlich würde man ja denken, dass die deutsche Delegation aus diesem abrupten Ende des ersten Verhandlungstages ihre Lehre ziehen würde.
00:18:26: Aber das Gegenteil war der Fall.
00:18:29: Am nächsten Tag eröffnete Ribbentrop die Runde, zwar etwas diplomatischer, blieb in der Sache aber hartnäckig.
00:18:36: Das Flottenverhältnis von einhundert zu fünfunddreißig müsse zwingend die Ausgangsbasis der Verhandlungen sein, so habe es der Führer und Reiskanzler ihm aufgetragen.
00:18:46: Zur Überraschung von Paul Schmidt, der für die deutsche Seite wie gewohnt Dolmetschte erklärte Außenminister Simon, man werde dieser Forderung jetzt nachkommen.
00:18:55: Äh, wie zum Henker?
00:18:58: Es ist nun nicht so, als hätten Simon und die britischen Unterhändler sich gern von Ribbentrop konfortieren lassen.
00:19:04: Sein Auftreten widersprach nicht nur allen diplomatischen Geflogenheiten, seine dumm Dreistigkeit stieß dem Briten auch sauer auf.
00:19:13: Aber in intensiven Diskussionen war man zu dem Ergebnis gekommen, dass es wohl besser sei, die Gelegenheit zu nutzen.
00:19:20: Falls Deutschland das Angebot zurückziehe, würde es möglicherweise eine noch größere Flotte aufbauen.
00:19:26: Und dann würde man die Ablehnung des Angebots auf der Seite der Briten bereuen.
00:19:31: Lieber ein kalkulierbares als ein unkalkulierbares Risiko.
00:19:36: Paul Schmidt, Hitler's Dolmetscher, musste seine Ansichten über nationalsozialistische Verhandlungsmethoden wieder einmal revidieren.
00:19:43: Die Briten seien derart schnell und vollständig umgefallen, also hätten sie wohl unter allen Umständen eine Einigung gewollt.
00:19:52: Und genau so war es ja auch, selbst wenn Simon und seine Leute sich das nicht eingestehen wollten.
00:19:58: Am achtzehnten Juni, nineteenhundertdreißig, wurde das deutsch-britische Flottenabkommen unterzeichnet.
00:20:05: Deutschland konnte nun die eigene Kriegsmarine auf bis zu fünfunddreißig Prozent der Britischen ausbauen.
00:20:11: Die deutsche U-Boot-Flotte durfte sogar genauso groß wie die Englische sein.
00:20:15: Mit diesem Erfolg im Gepäck freute sich Ribbentrop auf die Rückkehr nach Berlin.
00:20:20: Und Hitler hatte scheinbar einen großen diplomatischen Triumph-Errung.
00:20:24: Er erlebte, wie er später sagte, den glücklichsten Tag seines Lebens.
00:20:29: Der Rest der Welt schaute diesen Vorgegen erstaunt zu.
00:20:33: Großbritannien hatte kurz zuvor in Stresa und später auf der Völkerbundssitzung in Genf Deutschlands Vertragsbrüche verurteilt, jetzt unter Gruppe ist mit diesem Abkommen die Stresa-Front und die Völkerbund, dies die Verbündeten im Stich und Halb Hitler dabei, einen großen Teil von Versailles offiziell zu entsorgen.
00:20:53: Noch während der Verhandlungen war John Simon als Außenminister abgelöst worden, nämlich als Stanley Baldwin, neuer Premierminister, wurde.
00:21:01: In einer Unterhausdebatte im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli, im Juli.
00:21:21: Es sei doch allgemein bekannt, dass die unregulierte deutsche Flottenrüstung zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges beigetragen habe.
00:21:27: Nun habe man sich mit der deutschen Regierung verständigen können.
00:21:31: Zumal die Deutschen zugestimmt hätten.
00:21:33: Sie würden eine der Ursachen beseitigen, die den Krieg so schrecklich gemacht hatten, nämlich den uneingestrinken Einsatz von U-Boten gegen Handelsschiffe.
00:21:43: Ich bin daher kühn genug zu glauben, dass wenn die Welt später nüchterner auf diese Ergebnisse blickt, die überwältigende Mehrheit derer, die für Frieden und Rüstungsbeschränkungen eintreten, sagen wird, dass die britische Regierung nicht nur klug gehandelt, sondern die einzig mögliche Entscheidung getroffen hat.
00:22:03: Unter den Kritikern im Unterhaus sah es auch – keine Überraschung – Sir Winston Churchill.
00:22:10: Später, in seiner Geschichte des Zweiten Weltkriegs, da gab er dem ersten Band den sprechenden Untertitel Wie die englisch sprechenden Völker durch ihren Mangel an Weisheit, durch Sorglosigkeit und Vertrauensseligkeit zuließen, dass das Böse sich rüstet.
00:22:26: Das Flottenabkommen daran zweifelte Churchill zumindest in der Rückschau nicht, war ein ernstes Symptom britischer Selbsttäuschung.
00:22:35: Diese Selbsttäuschung wollte er nicht auf die moralische Frage begrenzt sehen.
00:22:39: Sie erstreckte sich ebenso auf die nüchterne Sicht auf Zahlen und Fakten.
00:22:44: Nazi-Deutschland durfte in nun so viele Kriegsschiffe bauen, dass die Kriegsmarine bis zu ein Drittel der britischen Flotte umfasste.
00:22:51: Von null auf fünfunddreißig Prozent der größten Seestreitmacht der Welt.
00:22:56: Fünfunddreißig Prozent, das waren, Churchill rechnet das vor, fünf Schlachtschiffe, zwei Flugzeugträger, einundzwanzig Kreuzer, vierundsechzig Zerstörer.
00:23:06: Um diese Flottengröße zu erreichen, müssten sämtliche Deutsche werften zehn Jahre lang auf Vollast laufen.
00:23:14: Das Abkommen verschaffte der Nazi-Deplorativ also kostenlos Legitimität, weil man etwas aufgab, was man gar nicht hatte, nämlich eine realistische Aussicht in absehbarer Zeit auf mehr als die anvisierten thirty-fünf Prozent der britischen Flotte zu kommen.
00:23:30: Gleichzeitig wirkte das Abkommen auf London wiederum wie eine Beruhigungspille.
00:23:35: Hitler und die Nazis hatten verhandelt, man war zu einer Einigung gekommen.
00:23:40: Das Dritte Reich würde diese Einigung schon aus Eigeninteresse einhalten.
00:23:46: Was man über sah, war eben, dass es quasi nicht möglich war, gegen das Flottenabkommen zu verstoßen.
00:23:53: Mit dem Wissen der Nachkriegszeit legte Churchill den Finger auch noch auf eine andere Wunde.
00:23:59: In der Rückschau sah es nämlich eine besonders krasse Fehlkalkulation gewesen, Deutschland zu erlauben, so viele U-Boote wie Großbritannien zu bauen.
00:24:08: Versay hatte sie dem Reich aus guten Gründen verboten.
00:24:12: Niemand von den britischen Unterhändlern weder Militärs noch Zivilisten hatte sich anscheinend die Frage gestellt, warum zum Henker die Deutschen eine Ausnahme von der Deckelung der Flottengröße ausgerechnet bei den U-Boten haben wollten.
00:24:26: Klar gaben Ribbentrop und seine Leute während der Verhandlung.
00:24:29: bereit will ich jede Zusicherung.
00:24:31: Im Kriegsfall werde man auf keinen Fall die U-Botwaffe gegen zivile Handelsschiffe einsetzen, so wie im Ersten Weltkrieg.
00:24:39: Aber jetzt mal ehrlich, Wenn Deutschland das Flottenabkommen zur See einhielt, dann würden auch die U-Boote gegen die mächtige Royal Navy nichts ausrichten.
00:24:50: Wozu aber, brauchten die Deutschen dann so viele U-Boote?
00:24:54: Churchill beantwortete diese Frage in aller Schärfe.
00:24:58: Wer konnte annehmen, dass die Deutschen im Besitz einer großen U-Bootflotte und während ihre Frauen und Kinder durch eine britische Blockade ausgehungert würden, auf den vollen Einsatz dieser Waffe verzichten würden?
00:25:10: Ich bezeichne diese Ansicht als den Gipfel der Leichgläubigkeit.
00:25:17: Das deutsch-britische Flottenabkommen war insgesamt mehr als ein strategischer Fehlgriff der Briten, der sie selbst blind machte und ihre Bündnispartner verschreckte.
00:25:27: Es war ein Schritt, der dem Hitler-Regime die symbolische Anerkennung gab, nachdem es strebte.
00:25:33: Das Dritte Reich war nicht mehr Vertragsbrecher, der isoliert wird, sondern der Partner, mit dem man Verträge schließt.
00:25:41: In Deutschland wurde das auch genau so verstanden.
00:25:43: Ernst von Weizsäckern notierte am zwanzigsten Juni, und ich freue mich über das Flottenabkommen, wenn Paris seht hat, dann ist immer klar, wo der Vorteil ist.
00:25:54: Eigentlich brauchten die Franzosen aber gar nicht zu schreien.
00:25:58: Ihre Rechte aus den Militärklauseln von Versailles sind ja doch keinen zu mehr wert.
00:26:03: Also Französischem Cent.
00:26:05: Und dann kommt der bemerkenswerte Satz über die Briten, die dem Reich in verdienstvoller Weise über eine Barriere hinwegholfen.
00:26:15: Erwartungsgemäß war die Stimmung im innersten Kreis der Nazi-Führung geradezu euphorisch.
00:26:20: Joseph Goebbels notierte am neunzehnten Juni, als sich zum Führerkomme gerade Flottenvertrag in London unterschrieben, Führer ganz glücklich, großer Erfolg für Ribbentrop und uns alle.
00:26:31: In den außenpolitischen Triumph mischte sich aber zugleich, wie auch bei anderen Gelegenheiten, eine nicht gerade kleine Portion Hybris ein.
00:26:40: Goebbels schrieb nämlich weiter, das Ziel nähert sich, Freundschaft mit England, in fünf Jahren muss ein Bündnis stehen.
00:26:49: Das ist nicht nur eine Prognose, sondern ein Weltbild.
00:26:52: Die Vorstellung, Großbritannien sei im Grunde ein natürlicher Partner, übte auf viele führende Nazis, nicht zuletzt auf Hitler, große Anziehungskraft aus.
00:27:03: Der Amerikaner William Shira registrierte die Euphorie im politischen Berlin sehr wohl.
00:27:08: Er fand sie wenig überraschend.
00:27:10: Was ihn aber verblüffte, das war die sorglose Bereitschaft der Briten, Zugeständnisse an Deutschland zu machen.
00:27:17: Am achtzehnten Juni schrieb er, er ist in der Tasche, heute unterzeichnet in London.
00:27:23: Die Wilhelm Straße zeigt sich hoch erfreut.
00:27:25: Deutschland erhält eine U-Boot-Tonage in gleicher Größe wie Großbritannien.
00:27:30: Warum die Briten dem zugestimmt haben, ist missschleierhaft.
00:27:34: Die deutschen U-Boote haben sie im letzten Krieg beinahe besiegt und sie werden es im nächsten tun.
00:27:40: Das deutsch-britische Flottenabkommen gilt als erster Meilenstein der sogenannten Peasment-Politik.
00:27:47: Und doch wirkt die politische Illusion ein Aggressor durch Konzessionen befrieden zu können, aus heutiger Sicht beinahe erschreckend vertraut.
00:27:56: Vertrauter jedenfalls, als sie es meiner Meinung nach eigentlich sein sollte, wenn wir den Anspruch haben, aus der Geschichte zu lernen.
00:28:05: In der Rückschau steht unzweifelhaft fest, im Frühjahr, in den letzten Jahren, in den letzten Jahren, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Frühjahr, im Früh.
00:28:29: Wenn euch diese Folge gefallen hat, oder wenn euch auch der Podcast allgemein gefällt, dann freue ich mich darüber, wenn ihr eine Bewertung da lasst in der Podcast eures Vertrauens, teilt auch gerne die aktuelle Folge oder eure Lieblingsfolgen in euren Social Media Feeds auf Blue Sky, Instagram, Threads, vielleicht auch auf Twitter, das heißt ja jetzt X, keine Ahnung, ob die Leute sich dann auch für die Aufklärung über den NS interessieren, aber... Wenn ihr da noch seid, macht es gerne.
00:28:59: Ich würde mich riesig freuen, wenn wir so mehr Leute erreichen.
00:29:03: Und ich muss auch sagen, in der letzten Zeit, seitdem ich wieder deutlich aktiver im Podcast bin, hat mich eure Unterstützung doch wieder sehr, sehr positiv motiviert, weiterzumachen.
00:29:13: Es sind doch viele Leute dazugekommen auf Patreon, nämlich unter anderem der J, Dirk, Mike, Georg, Hannes, Christian, Simin, Rolf, Ben und Patrick.
00:29:25: Allein in den letzten Wochen.
00:29:26: Ich habe drei große Paper-Spenden erhalten von René, Ingo und Andreas.
00:29:30: Vielen Dank dafür.
00:29:32: Das ist wirklich extrem wichtig.
00:29:34: Und auch unsere Produzentinnen sind deutlich größer geworden.
00:29:38: Unser Produzententeam ist größer geworden.
00:29:40: Vielen Dank also an Danny, Thorsten, Annika, Cora, Lukas, André, Götz, Valentina, Natja, Tobi, Hendrik, Gerhard, Stephanie, Volker, Bernd, Basti, Johannes, Linda, Sascha, Frank und Ben.
00:29:56: Wenn das so weitergeht, ihr Lieben, dann sehe ich eigentlich in eine sehr positive Zukunft, was dieses Projekt angeht.
00:30:02: Ich würde sehr, sehr gerne bis Ende Nr.
00:30:05: n.h.
00:30:06: kommt.
00:30:07: Ich weiß, dass in dem Tempo sind noch ein paar Jahre.
00:30:11: Aber wir bleiben alle am Ball und ich verspreche, dass ich mich bemühe.
00:30:15: Und weil ich mit meinen Kräften schonet umgehen muss und eben noch andere Verpflichtungen habe, unter anderem Forschung in der frühen Neunzeit, wird es die nächste Folge in zwei Wochen geben.
00:30:26: Eine Sonderfolge dazwischen ist jetzt erst mal nicht geplant.
00:30:29: Ich möchte aber sehr gerne noch versuchen, eine Bonusfolge auf Patreon zu veröffentlichen.
00:30:35: Ich habe nämlich jetzt ganz aktuell die deutsche Übersetzung von Anthony Edens Memoen bekommen per Post.
00:30:42: Und da finde ich sicherlich die eine oder andere Stelle, die ich für euch vortragen und einordnen werde.
00:30:48: Aber das hängt immer davon ab, wie viel Zeit ich dann noch finde.
00:30:51: Die letzten Wochen war ich nämlich auch ziemlich viel mit der Tassenaktion beschäftigt.
00:30:55: Das war doch mehr Aufwand, als ich das so gedacht habe.
00:30:58: Also ich habe irgendwie sechzig Pakete jetzt gepackt und dann auf die Reise gebracht.
00:31:03: Die Dame bei der Poststelle guckte, was entsetzt, als ich nur die Hälfte vorbeibachte.
00:31:08: Aber wir haben das dann alles über die Bühne gebracht.
00:31:11: Ich hoffe, bei den Unterstützerinnen und Unterstützern sind die Tassen jetzt demnächst dann auch mal da.
00:31:16: Ich freue mich da auch auf eine Rückmeldung.
00:31:19: Und nächste Folge, nicht nächste Woche, jetzt fange ich schon an.
00:31:22: Also nächste Folge werde ich dann auch exklusiv nochmal allen Dankes sagen, die sich da über die Maßen beim Crowdfunding beteiligt haben.
00:31:32: So, jetzt genug dieser Abmoderation.
00:31:35: Ich würde sagen, wir hören uns in zwei Wochen wieder und bis dahin.
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