#35.13 Das Reichsverteidigungsgesetz: Deutschland auf dem Weg in die Kriegswirtschaft
Shownotes
Am 21. Mai 1935 hielt Hitler seine zweite Friedensrede. Frieden durch Stärke war die Devise. Und Europa atmete auf. Die Briten begannen Verhandlungen über ein Flottenabkommen mit Deutschland. Was man in London und im Rest der Welt dabei übersah: Am gleichen Tag, an dem Hitler sein pseudopazifistisches Schmierentheater in der Krolloper ablieferte, trat ein Geheimgesetz in Kraft. Ein Gesetz, das den nächsten Krieg vorbereitete. Im Frühsommer 1935 war das Dritte Reich längst auf dem Weg in die Kriegswirtschaft.
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Erwähnte Folgen:
#33.42 (Ernst Fraenkel und der Doppel-Staat)
#34.24 (Hjalmar Schacht wird Reichswirtschaftsminister)
Ausgewählte Literatur:
Christopher Kopper: Hjalmar Schacht. Aufstieg und Fall von Hitlers mächtigstem Bankier, München 2006.
Adam Tooze: Ökonomie der Zerstörung. Die Geschichte der Wirtschaft im Nationalsozialismus, München 2007.
Intro-Musik arrangiert und vertont von Max, Auszüge aus Reden von Hermann Goering – Verkündung der Nürnberger Gesetze und Adolf Hitler – Reichstagsrede – Einführung der allgemeinen Wehrpflicht, via www.archive.org
Episodenbild: Bundesarchiv, Bild 183-R98364 / CC-BY-SA 3.0 ("Unterredung des Reichskanzlers Adolf Hitler mit dem Reichswirtschaftsminister und Reichsbankpräsidenten Dr. Hjalmar Schacht 1936 über die wirtschaftliche Lage")
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#Neuere_und_neueste_Geschichte
#Deutschland
#Grossbritannien
#USA
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00:00:00: Im Frühjahr, nineteenhundertfünfunddreißig rollte das Dritte Reich auf der außenpolitischen Erfolgsspur.
00:00:07: Und zwar mit Volldampf!
00:00:09: Im italienischen Nobelkurort Stresa hatten Großbritannien, Frankreich und Italien zwar geschworen den Frieden Europas zu schützen.
00:00:19: Gefühlte fünf Sekunden später war diese Einheitsfront der Siegermächte dann aber auch schon wieder Geschichte.
00:00:25: Kaum war die Konferenz vorbei machten Italiens Faschisten ihren deutschen Brüdern im Geiste wieder schöne Augen.
00:00:33: Und auch die Briten meldeten sich in Berlin, um ein Deal mit Hitler zu machen.
00:00:38: Während in London über das deutsch-britische Flottenabkommen verhandelt wurde lief die deutsche Aufrüstung auf Hochtouren.
00:00:45: Eine Schlüsselfigur hatte erst kürzlich weitreichende neue Vollmachten erhalten.
00:00:52: Ehe schließt einen richtigen Gondel Und statt an gehörigen Deutschen oder abvermackten Blutenden den Verboten.
00:01:09: Ich, als Vorgottung bei einem gewissen Beantwort der Führer der deutschen Nation bepflichtet nun mir für Rechtsgleichheit Deutschlands wie man im International
00:01:18: verweigert hat krachtlich höheren Lebensbrechen der Nation selbst wieder hergestellt!
00:01:31: Folge thirty-five Das Reichsverteidigungsgesetz, Deutschland auf dem Weg in die Kriegswirtschaft.
00:01:41: Hitlers zweite Friedensrede im Reichstag sollte die Welt über die wahren Ziele der deutschen Aufrüstung täuschen.
00:01:48: Von den Lebensraumfantasien des Regimes hörte man in der Krolloper nichts.
00:01:53: Frieden durch Stärke lautete sie die Wiese.
00:01:57: Wie wir schon gehört haben, entfaltete dieses schmierend Theater zwar durchaus eine gewisse Wirkung.
00:02:04: Von brauner Magie war Hitlers Rhetorik aber weit entfernt.
00:02:09: Als kaum vier Wochen später das deutsch-britische Flottenabkommen unterschrieben wurde, steckte dahinter kein naiver Glaube an die Friedensliebe der Nazis.
00:02:18: Die britische Regierung war viel mehr davon überzeugt sich kein doppeltes Wettrüsten zu See und in der Luft leisten zu können!
00:02:26: Erpeasement, die Beschwichtigung Nazi-Deutschlands war aus der Hoffnung geboren einen Krieg langfristig zu verhindern in dem man Hitler Zugeständnisse machte.
00:02:36: Was man in London und im Rest der Welt dabei über sah – das Dritte Reich war längst auf den Weg in die Kriegswirtschaft.
00:02:45: Am gleichen Tag wie das Wehrgesetz also am XXI.
00:02:49: Mai,
00:02:50: M.A.,
00:02:51: verschiedeten Hitler und sein Kabinett das Strenggeheime Reichsverteidigungsgesetz.
00:02:57: Weil es als geheime Kommandosache eingestuft war, wurde es nicht wie sonst üblich im Reichsgesetzblatt veröffentlicht.
00:03:05: Dieses Geheimgesetz traf eine Reihe brisanter Grundsatzentscheidungen – der Führer und Reichskanzler kann bei drohender Gefahr für das Reichsgebiet den Verteidigungszustand erklären.
00:03:20: Mit der Erklärung des Verteiligungszustandes, so § geht die gesamte vollziehende Gewalt auf den Führer und Reichskanzler über.
00:03:30: Moment, werdet ihr jetzt sagen?
00:03:32: In der braunen Führerdiktatur ist das doch eh schon so!
00:03:36: Richtig de facto aber eben nicht de jure.
00:03:40: Und der Nazi-Staatmiss brauchte immer wieder gern die Legitimationskraft, die Recht und Gesetz innewohnt.
00:03:47: Der Jurist und Zeitzeuge Ernst Frankel hat das Dritte Reich deshalb bereits damals als Doppelstaat charakterisiert.
00:03:55: Diese Deutung habe ich bereits in Folge III und XXXII ausführlich erklärt, deshalb hier noch einmal die wichtigsten Einsichten.
00:04:04: Der Normenstaat zeigte sich darin, dass man auch nach neunzehntundertdreißig Gesetze, Verordnungen- und juristische Kommentare schrieb, Gerichtsverfahren durchführte – und das Recht auslegte.
00:04:18: Unter diesem dünnen Firmness der Legalität verbarg sich jedoch der Maßnahmenstaat Und der konnte das alles beiseitewischen.
00:04:27: Wenn es die Situation aus Sicht der braunen Machthaber erforderte, dann regierten nicht die Gesetze sondern die Maßnahmen.
00:04:37: Das Reichsverteidigungsgesetz war Ausdruck dieser Doppelstaatlogik.
00:04:42: Obwohl es ja geheim war hatte es sogar eine formale Gesetzesbegründung und die tat so als gelte weiterhin die Verfassungsordnung der Weimarer Republik.
00:04:53: Das neue Reichsverteidigungsgesetz soll klare staatsrechtliche Grundlagen für die Überführung des gesamten Staatswesens aus dem Friedens in den Kriegszustand schaffen.
00:05:03: Hierbei war zu berücksichtigen, dass der Kriegszustand unerwartet eintreten oder aus einem Zustand außenpolitischer Spannungen entstehen kann.
00:05:12: Da in einem zukünftigen Krieg offizielle Kriegserklärungen nicht zu erwarten sind In Folge dessen auch der Artikel forty-fünf Absatz zwei der Reichsverfassung überholt ist, ist der Beginn des Zustandes eines Krieges mit dem Beginn der Mobilmachung zeitlich gleichgesetzt worden.
00:05:30: Man sieht an dieser Begründung wie das Regime schon damals einkalkulierte, ihre außenpolitischen Abenteuer könnten irgendwann nach hinten losgehen – denn ein Zustand außenpolitischer Spannungen würde ja ohne Zweifel auf das Konto von Hitler und seinen Helfern gehen!
00:05:49: Der Adressat dieser Ausführungen war deshalb auch nicht unbedingt die Öffentlichkeit, das Gesetz war ja geheim.
00:05:55: Es ging hier nicht um Propaganda sondern um Selbstvergewisserung.
00:06:00: Im Kern regelte das Reichsverteidigungsgesetz die Machtverteilung im Regime.
00:06:05: An der Spitze stand natürlich Hitler als Führer und Reichskanzler Aber direkt nach ihm kam nicht etwa Hermann Göring, Heinrich Himmler oder eine andere Parteigröße Sondern ein Repräsentant der Wehrmacht nämlich General Werner von Blomberg.
00:06:20: Paragraf zwei regelte nämlich auch, mit der Erklärung des Verteidigungszustandes geht die gesamte vollziehende Gewalt auf den Führer und Reichskanzler über – in seinem Auftrag übt sie der Reichs-Kriegsminister aus!
00:06:34: Diese prominente Platzierung des Reichs Kriegsministers Werner vom Blomberg war Ausdruck des Zweckbündnisses das Nazipartei Militär im Februar nineteenhundertdreißig geschlossen hat.
00:06:47: So weit so erwartbar.
00:06:50: Viel überraschender ist, wer in dieser Hierarchie an dritter Stelle genannt wird.
00:06:54: Denn auch hier tauchte die NSDAP gar nicht auf.
00:06:58: Paragraf sechs des Geheimgesetzes bestimmte zur Führung der gesamten Kriegswirtschaft ernennt der Führer und Reichskanzler einen Generalbevollmächtigten für die Kriegswirtschaft.
00:07:10: Seine Aufgabe bestand darin so Absatz zwei alle wirtschaftlichen Kräfte in den Dienst der Kriegsführungen zu stellen und das Leben des deutschen Volkes wirtschaftlich zu sichern.
00:07:22: Zur Erfüllung dieser Aufgabe sollen ihm eine ganze Reihe von Ministerien unterstellt werden – unter anderem Wirtschaft, Arbeit, Landwirtschaft und Ernährung – außerdem alle unmittelbar dem Reichskanzler untergeordneten Reichsbehörden.
00:07:36: Außerdem waren das Finanzministerium und die Reichspank seinen Weisungen unterworfen insofern sie der Finanzierung der Kriegswirtschaft dienten.
00:07:45: Zur Rechtfertigung dieser Machtfülle verwies die offizielle Begründung auf den ersten Weltkrieg.
00:07:50: Die Erfahrung des großen Krieges hat die Notwendigkeit bewiesen, während eines Krieges die gesamte Wirtschaft und die Finanzierung der Kriegführung unter einheitlicher Leitung zusammenzufassen.
00:08:02: Der Generalbevollmächtigte für die Kriegswirtschaft soll nach dem Willen des Führers- und Reichskanzlers diese verantwortliche Leitung übernehmen und steht damit neben dem Reichskriegsminister – dem Inhaber der vollziehenden Gewalt – selbstständig und für sein Aufgabengebiet.
00:08:22: Was das jetzt alles mit dem Weg in die Kriegswirtschaft zu tun hat, erklärt sich nicht aus dem Gesetz selbst.
00:08:28: Sondern aus einem ergänzenden Beschluss der Reichsregierung, der ebenso geheim war.
00:08:33: Dieser Zusatz legte fest ... Nachweisung des Vorsitzenden des Reichsverteidigungsrates leitet er die wirtschaftlichen Vorbereitungen für den Kriegsfall, soweit sie nicht bezüglich der Rüstungsindustrie in die Zuständigkeit des Reichskriegsministeriums – also Blombergs-Ministerium Fallen.
00:09:05: Die vorhin genannten Ministerien und Behörden sollten so der Zusatz an seine Weisungen für die Vorbereitung der Kriegswirtschaft und der Finanzierung der Kriegführung schon im Frieden gebunden
00:09:17: sein.".
00:09:20: Wer dieser Generalbevollmächtigte war Wer also diese ungeheure Machtfülle unter sich vereinen konnte, das ahnen jetzt vielleicht schon einige.
00:09:31: Denn wer war, die Schlüsselfigur der braunen Wirtschaftspolitik?
00:09:36: Genau!
00:09:37: Yalma Schacht.
00:09:40: Ohne Frage befand sich Schacht dieser Tage schon auf dem Gipfel seiner Macht.
00:09:45: Wie es dazu kam, habe ich zuletzt in Folge thirty-fourundzwanzig erzählt.
00:09:50: Als Reichsbankpräsident hatte Schacht den Mepho-Schwindel eingeführt.
00:09:54: Fortan konnten Milliardenmark in die militärische Aufrüstung gepumpt werden, ohne dass diese riesige Staatsverschuldung in den Büchern auftauchte.
00:10:03: Nachdem Schacht im Sommer hier auch noch Reichswirtschaftsminister geworden war, griff er noch massiver in die Volkswirtschaft ein.
00:10:20: Tag ein, Tag aus damit beschäftigt die Waren und Geldströme zwischen Deutschland und im Ausland zu lenken.
00:10:27: Hinzu kamen viele tausend weitere Arbeitskräfte in den betroffenen Unternehmen Da Schacht sogenannte neuer Plan auch Preiskontrollen in bestimmten Branchen.
00:10:38: forser übte Hitlers Banker mittlerweile eine Wirtschaftsmacht aus Die man seit dem ersten Weltkrieg nicht mehr gesehen hatte.
00:10:47: Zumindest in seinen Behörden war Man sich dieser Macht auch nur zu bewusst und nicht wenige Mitarbeiter schienen sich daran zu ergötzen.
00:10:55: Jedenfalls erinnerte sich einer davon, noch Jahre später sehr gern an die Arbeit im RWM unter Schacht.
00:11:03: Wohl in allen Abteilungen wurde mit kaum vorstellbaren Elan gearbeitet und regiert – echt regiert!
00:11:11: Man möchte wirklich jeder Regierung den Schwung wünschen wie er sich damals gerade auf wirtschaftlichen Gebiet in den ersten Jahren des Nazi-Regimes zeigte.
00:11:21: Parteiengeräte im Reichstag war nicht mehr zu hören.
00:11:24: Verschwunden war in Beamtendeutsch die Stereotype lähmende Formulierung sachlich richtig, aber politisch nicht durchsetzbar.
00:11:34: Was dieser Zeitgenosse selbst in der Rückschau übersahm oder vielleicht nicht wahrhaben wollte, war eine einfache Tatsache.
00:11:43: Er und seine Kollegen konnten zwar durchregieren – wie er es nannte Aber nicht, weil ihre Maßnahmen rein objektiv immer sachlich richtig waren.
00:11:53: Nein!
00:11:54: Sie konnten das tun, weil ihr Chef so guter war nach den Regeln der Führerdiktatur zu spielen.
00:12:00: Von Anfang an hatte Jammerschacht einen direkten Draht zu Hitler persönlich.
00:12:05: Obwohl der neue Generalbevollmächtigte für die Kriegswirtschaft kein Mitglied der NSDAP war, konnte er sich mehr erlauben als so mancher Gauleiter Anfang Mai, dass er sich in einer ausführlichen Denkschrift bei Hitler über die Parteigliederungen der NSDAP beklagte.
00:12:23: Die Deutsche Arbeitsfront, die SS und andere Organisationen hatten enorme Summen Steuergelder abgezweigt.
00:12:30: Diese Schattenhaushalte konnten vom Kabinett nicht kontrolliert werden – also auch nicht von Schacht!
00:12:37: Und das war ihm ein Dorn im Auge.
00:12:40: Zumindest ein Teil des Geldes, so schlug er Hitler vor wäre doch beim Militär besser aufgehoben.
00:12:47: In diesem speziellen Fall ignorierte der Führer die Kritik, denn er wollte seinen braunen Paladin nicht unnötig auf die Füße treten.
00:12:55: Ansonsten stärkte Hitler seinem Finanzmagier aber verlässlich den Rücken – jedenfalls solange Schacht lieferte!
00:13:03: Der ahnte vermutlich schon das die Gunst des Führers an solche Bedingungen geknüpft war, aber er hatte ein sehr großes Selbstvertrauen in seine Fähigkeiten Man könnte auch sagen ein extrem aufgeblasenes Ego und deshalb dachte Schacht keinen Augenblick ans Scheitern.
00:13:20: Im braunen Tümpel des NS Machtgerangels wollte Schacht kein Stechling, sondern ein Hecht sein!
00:13:27: Und das hatte er gleich nach seinem Amtsantritt im Wirtschaftsministerium unter Beweis gestellt.
00:13:33: Als er dort im Sommer hier im Sommer übernahm, feuerte er zunächst einen Staatssekretär der seine Stellung allein seinen Parteibuch verdankte.
00:13:43: Gottfried Feder war zwar Diplom-Ingenieur, wirtschaftswissenschaftlich aber ein Autodidakt und zwar kein besonders gründlicher.
00:13:53: Was ihm an Wissen und Fähigkeiten fehlte, kompensierte er durch weltanschauliche Überzeugungen.
00:13:59: Bereits in den letzten Jahren hatte er einen Moneyfest zur Brechung der Zinsknechtschaft veröffentlicht das in rechtsradikalen Kreisen wohlwollend aufgenommen wurde.
00:14:09: Warum?
00:14:10: Das könnt ihr euch wohl denken, denn an der Zinsknechtschaft waren natürlich die Banken schuld.
00:14:15: und wer stand hinter den Banken?
00:14:17: Klar.
00:14:18: Die Juden!
00:14:20: Feders Allheilmittel – die Verstaatlichung des Bankensektors war für seinen neuen Chef allerdings ein rotes Tuch.
00:14:27: Zudem war ihm zu Ohren gekommen was die professionellen Ministerialbeamten so über Feders Kompetenzen zu sagen hatten ….
00:14:35: Und das war nichts Gutes….
00:14:37: Als Schacht den Staatssekretär zu sich ins Büro kommen ließ.
00:14:41: Da erklärte Feder ihm völlig klein laut, aber Herr Präsident ich bin doch bereit, völlig loyal mit ihnen zusammenzuarbeiten.
00:14:50: Schacht ließ sich davon nicht beeindrucken und entgegnete in seinem typischen sackkastischen Ton – das mag sein Herr Feder!
00:14:58: Aber ich bin es
00:14:58: nicht.".
00:15:00: Staatssekretär Feder blieb nicht der einzige Nazi den Schacht vom Hofjagd.
00:15:05: Als nächstes nahm er sich Wilhelm Keppler vor.
00:15:09: Obwohl oder vielleicht auch gerade, weil Kepler Hitlers wichtigster Wirtschaftsberater war, war er nicht die hellste Kerze auf der Torte.
00:15:17: Ursprünglich hatte Kepler sich beim Führer für den Reichsbank Präsidenten stark gemacht und auch dessen Ernennung zum Wirtschaftsminister unterstützt.
00:15:25: Als Kepler nun aber versuchte einige Beamte im RWM auf seine Seite zu ziehen, erteilte Schacht ihm Hausverbot und gab die Anweisungen jeden dienstlichen Verkehr mit Kepler zu unterlassen.
00:15:37: Da Keppler und Schacht später noch an dem ein oder anderen Projekt zusammengearbeitet haben, scheint dieser Vorfall allerdings keine allzu tiefen Gräben aufgeworfen zu haben.
00:15:49: Der Umgang mit Nazi-Bonson war etwas das Schacht nicht grundsätzlich ablehnte – vielleicht erinnert ihr euch noch daran wie gern er den Gobbelt seine Aufwartung machte um mit dem Hausherrn beim abendlichen Dine angeregt zu plauschen?
00:16:03: Feder und Keppler gerieten nicht in Schachz-Fadenkreuz, weil sie Nazis waren.
00:16:08: Sondern weil sie, wie er glaubte, inkompetente Nazis waren!
00:16:13: Vermutlich hatte er damit auch recht – jedenfalls erwies sich Schacht auch in der Personalpolitik als skrupelloser Pragmatiker.
00:16:22: Wenn er die Fähigkeiten eines Mitarbeiters gebrauchen konnte, dann erfuhrt er seine Wertschätzung….
00:16:27: …und seine Protektion.
00:16:29: Einen Referenten des RWM, der als Experte für die Wiesen recht wichtige Dienste geleistet hatte, schrieb er eine glänzende Empfehlung, als der es im braunen Staatsdienst nicht mehr aushielt.
00:16:40: Der Ex-Mitarbeiter konnte so eine bequeme Stelle beim Pharmakonzern Shering ergattern – auch die persönliche Intervention bei Hitler scheute Schacht im Zweifelsfall nicht!
00:16:50: Als ein Mitglied des Reichsbankdirektoriums im Stürmer öffentlich gedemütigt wurde, erwirkte er über die Führerbande dass das Hetzblatt eine Richtigstellung und eine Entschuldigung abdruckte.
00:17:03: Ein weiterer Mitarbeiter namens Otto Schneewind musste Schacht gleich mehrfach vor Anfeindungen durch hohe Parteifunktionäre schützen.
00:17:11: Dies gelang ihm durch seine vertrauensvollen Kontakte zum deutschen nationalen Justizminister Franz Gürtner.
00:17:19: Besonders schweres Geschütz fuhr Schacht Anfang Juli, und damals wurde der Direktor einer Reichsbank Filiale in einer brandenburgischen Kleinstadt von der NSDAP-Ortsgruppe scharf attackiert.
00:17:33: Die örtlichen Nazis hatten den Mann in ihrem Schaukasten öffentlich diffamiert weil dessen Ehefrau in einem jüdischen Geschäft eingekauft hatte.
00:17:42: Obwohl es sich nur um eine von über vierhundert Reichsbankstellen handelte, mischte Schacht sich persönlich ein.
00:17:50: Auf keinen Fall wollte er einen Angriff auf die Autorität seines Apparates tolerieren – also drohte er den lokalen Partei funktionieren.
00:17:59: wenn sie sich nicht entschuldigten würde die Zweigstelle schließen.
00:18:03: Da sowohl die Ortsgruppenleitung wie der Bürgermeister auf die Forderung nicht eingingen machte Schacht seine Drohung wahr.
00:18:10: Für die Banken, Sparkassen und Geschäftsleute des Ortes war das mehr als eine kleine Unannehmigkeit.
00:18:16: Denn jetzt mussten sie vierzig Kilometer weiter zur nächsten Reichsbankstelle fahren um Bargeld zu besorgen den Giroverkehr zu nutzen oder Wechsel einzulösen.
00:18:26: Neun Monate lang blieb es dabei bis Schacht stillschweigend die Order erteilte die Filiale wieder zu eröffnen.
00:18:34: Die lokalen Nazigrößen hatten sich in diesem Spiel zwar durchgesetzt Aber immerhin musste der Zweigstellenleiter nicht darunter leiden.
00:18:43: Schacht hatte ihn gleich nach der Schließung in die Berliner Zentrale versetzt und zum Reichsbank Oberrad befördert.
00:18:50: So selbstbewusst Jalmer Schacht nach Außentat, so klar war er sich darüber das sein neuer Plan – nicht mehr wahr als ein Notbehelf!
00:18:59: Im Herzen war er ein Marktwirtschaftler geblieben.
00:19:03: Nur hätte das freie Spiel der Kräfte im Leben nicht ausgereicht um das oberste Ziel zu erreichen in dem er mit seinem Herrn und Meister übereinstimmte.
00:19:13: Der skrupellose Pragmatiker Schacht hatte sich einen riesigen bürokratischen Apparat geschaffen, um aus der Volkswirtschaft das Maximum für die militärische Aufrüstung herauszuholen.
00:19:24: Das Herzstück dieser gut geölten Maschine war wie gesagt die regide Kontrolle des Außenhandels.
00:19:30: Unternehmen, die Waren aus dem Ausland einführen wollten mussten ihre Bedarfe bei der für sie zuständigen Überprüfungsstelle des Reichswirtschaftsministeriums anmelden.
00:19:41: Diese neuen Behörden waren nach Branchen organisiert und je nach Branche – genauer gesagt je nach Nützlichkeit für die Aufrüstung erhielt jeweilige Überprüfungsställe ein mehr oder weniger hohes Budget aus ländischer Währungen vor allem Dollar-und-Fund.
00:19:59: Um den Abfluss von Devisen zu schonen, hatte das NS-Regime außerdem seit nineteenhundertunddreißig spezielle Handelsverträge mit Staaten vor allem in Südamerika und Südosteuropa geschlossen.
00:20:12: Diese Verträge waren speziell weil der Handel mit diesen sogenannten Clearing-Ländern nicht mehr in Geld sondern auf Verrechnung erfolgte.
00:20:20: Im Grunde war das eine Rückkehr zum Tauschhandel – da immer mehr Unternehmen am Clearingverkehr teilnahmen sparte die Reichsbank einiges an Deviesen.
00:20:30: Hinter dem Rückzug vom freien Weltmarkt steckte aber noch ein weiteres Kalkül, zwar verteuerten sich die Importe durch den Tauschhandel – da die Preise ja teilweise deutlich über dem Weltmarkteniveau lagen -, aber gleichzeitig verringerte die deutsche Volkswirtschaft ihre Abhängigkeit von den westlichen Industrieländern.
00:20:49: Ein entscheidender Vorteil falls oder besser gesagt wenn das Deutsche Reich gegen diese Länder Krieg führen würde!
00:20:56: Diese Handels- und Wirtschaftspolitik fügte sich nahtlos ein in die Teile & Herrschestrategie der Nationalsozialisten.
00:21:04: Das zeigt auch das Beispiel Großbritannien, Die Insel war ein wichtiger Handelspartner von Deutschland.
00:21:10: Außerdem nutzten deutsche Unternehmen den Finanzplatz London um kurzfristige Kredite für den Export und Import aufzunehmen – sowohl für den Handel mit Großbritanien wie mit Drittländern.
00:21:22: Diese Verflechtung zwischen den beiden Volkswirtschaften war auch ein Grund dafür, dass ein Teil der britischen Elite mit Nazi-Deutschland zusammenarbeiten wollte.
00:21:31: Zunächst war es aber ausgerechnet Yalmaschach, der diese engen ökonomischen Beziehungen durcheinander wirbelte.
00:21:38: Als er im Sommer in den letzten Jahren verkündete – das Reich werde seine Auslandsschulen nicht mehr bedienen – hatte das fast einen Handelskrieg mit London ausgelöst.
00:21:48: Das Unterhaus verabschiedete ein Gesetz, dem nach die Einkünfte deutscher Exporteure zugunsten britischer Gläubiger beschlagnahmt werden durften.
00:21:57: Im November schien das Dritte Reich dann einzugnicken – Schacht versprach, die britischen Kredite wieder zu bedienen!
00:22:04: In Gegenzug gewährte London-Handelserleichterungen für deutsche Unternehmen.
00:22:09: Regierung und Wirtschaft der Insel waren froh, die Handelsbeziehungen zu Deutschland normalisiert zu haben.
00:22:16: In Wirklichkeit war dieser Handelsvertrag ein wichtiger Etappensieg für die deutsche Teile- und Herrschestrategie.
00:22:22: Denn die Normalisierung hatte ihren Preis!
00:22:25: Nicht nur akzeptierten die Briten stillschweigend, dass Deutschland seine Exporte ins Geheim subventionierte – das Reich prällte immer noch die meisten anderen Glaubiganationen.
00:22:36: Das unsolidarische Manöver der Briten traf am härtesten deren eigene Fettern jenseits des Atlantiks In den USA regierte seit die Demokratische Partei unter Franklin D. Roosevelt.
00:22:51: Roosevelt und sein Außenminister Hall verfolgten ein ambitioniertes Konjunkturprogramm, um die amerikanische Wirtschaft wieder anzukurbeln.
00:22:59: Langfristig konnte dieses Vorhaben aber nur erfolgreich sein wenn auch der Welthandel wieder anzugt.
00:23:06: Der war von einer Erholung noch weit entfernt, denn viele Nationen hatten in der Wirtschaftskrise hohe Zollschranken errichtet.
00:23:14: Zölle schützen die heimischen Märkte vor Konkurrenz, dauerhaft erhöhen sie aber die Preise für Waren und Rohstoffe.
00:23:21: Zugleich schränkten Sie damals die Möglichkeit ausländischer Unternehmen ein über Exporte Geld zu verdienen.
00:23:29: So ein Zoll-Wettlauf ist ein bisschen wie einen Mexican Standoff in dem jeder jeden mit einer Knarre bedroht.
00:23:36: Aus dieser Situation kommt man nur heraus wenn alle Kontrahenten ihre Waffen gleichzeitig senken.
00:23:42: Aber wie immer, einer muss ja den Anfang machen.
00:23:45: Und genau das tat die Roosevelt-Administration.
00:23:48: Zunächst senkte sie in bestimmten Branchen die amerikanischen Einvorzölle – dann begann sie, die diplomatische Werbetrommel für kollektive Zollsenkungen zu rühren!
00:23:58: Ihr könnt euch denken, wie wenig begeistert Berlin über diese Initiative der Amerikaner war.
00:24:03: Weder die Nazis noch die deutsche nationale Diplomatenelite im Auswärtigen Amt interessierten sich für multilaterale Abkommen….
00:24:12: Also versuchte man das Kunststück mit den Auslandsschulden in Washington zu wiederholen, um einen günstigen Handelsvertrag mit den USA herauszuschlagen.
00:24:20: Doch die deutsche Diplomatie bis sich an der Roosevelt-Administration die Zähne aus.
00:24:25: Natürlich hätte man in Washington gern gesehen wenn Deutschland seine Kredite bei amerikanischen Banken wieder bediente – aber weder der Präsident noch sein Außenminister waren bereit dem Dritten Reich irgendwelche Sonderbedingungen beim Handelein zu räumen geschweige denn einen bilateralen Handelsvertrag mit der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt zu schließen.
00:24:44: Denn das hätte langfristig nur der US-Strategie Kollektiver Zollvereinbarungen geschadet.
00:24:51: Interessant ist, dass kaum jemand in Berlin den gescheiterten Verhandlungen auch eine Träne nachweihte.
00:24:58: Die deutschen Unternehmen zogen sich nun noch stärker vom US-Markt zurück als das während der Hochphase der Wirtschaftskrise sowieso schon geschehen war.
00:25:06: Auch die Exporte von Amerika nach Deutschland brachen ein.
00:25:10: Auf diese Weise sank das Handelsvolumen in den folgenden Monaten rasant ab.
00:25:15: Von den Milliarden schweren Waren und Geldströmen, die vor der Weltwirtschaftskrise zwischen dem beiden Ländern flossen, blieb bis neunzehntundhundertsechsunddreißig nur noch ein kleines Rinsaal übrig.
00:25:26: Für nicht wenige deutsche Unternehmen war das ein harter Schlag – nicht aber für die Kriegsvorbereitungen.
00:25:32: In den letzten Jahren waren die Amerikaner der bedrängten Entente aus Briten und Franzosen zu Hilfe gekommen.
00:25:40: Die Chancen standen nicht schlecht, dass sich die Geschichte wiederholte – falls
00:25:44: bzw.,
00:25:45: wenn es in Europa erneut zum Krieg kam.
00:25:48: Je geringer also die ökonomische Abhängigkeit von den USA war, desto besser.
00:25:59: Ein Schlagwort, das damals oft von den Nazis gebraucht wurde um diese Metamorphose zu benennen lautete Autarkie.
00:26:09: Also zur Deutsch-Selbstversorgung bzw.
00:26:12: Unabhängigkeit.
00:26:14: Als Analysebegriff taugt Autarki allerdings nicht wirklich und das weil schon damals eigentlich klar war dass völlige Selbstversorgungen angesichts der ökonomischen Realitäten ein Ding der Unmöglichkeit.
00:26:27: Weder verfügte Deutschland über die nötigen Rohstoffe noch war Selbstversorgung technisch beziehungsweise organisatorisch möglich oder auch nur erstrebenswert.
00:26:37: Eine komplexe Industrienation war und ist kein Pepeto im Mobilee.
00:26:42: Deshalb sollten wir den Begriff der Autarkie erstmal als das sehen was er war, ein Propagandewerkzeug der Nationalsozialisten.
00:26:52: In der Rückschau betrachtet lässt sich die Metamorphose der deutschen Volkswirtschaft viel besser Teilrückzug oder strategische Abkoppelung vom Weltmarkt beschreiben.
00:27:03: Welche Handelsbeziehungen abgebrochen oder abgeschwächt und welche verstärkt wurden, das hing davon ab wie nützlich sie dem Regime für die eigene Kriegswirtschaft erschien.
00:27:13: Und der frisch ernannte Generalbevollmächtigte dieser Kriegs-Wirtschaft also Jalma Schacht war sich bewusst – wie überlebenswichtig zum Beispiel die Exportwirtschaft für das Dritte Reich immer noch.
00:27:26: Davon einmal abgesehen, dass bestimmte Branchen und Standorte ohne Export nicht überleben konnten, waren die über den Export erzielten Einnahmen an Fremdwährung unverzichtbar um die Rohstoffeinfohren zu finanzieren, die eben primär der Rüstungsproduktion dienten.
00:27:42: Allerdings wurde es schon nineteenhundertvierund dreißig immer schwieriger für deutsche Unternehmen Käufer für ihre Waren im Ausland zu finden.
00:27:49: Das lag zunächst einmal an der Erholung der Weltwirtschaft.
00:27:53: Infolge der globalen Krise war das Preisniveau überall gefallen.
00:27:58: Da Angebot und Nachfrage fast bei allen Warengruppen im Gleichschritt wuchsen, kam es auf dem Weltmarkt aber nicht zu einer Teuerungswelle wie wir sie etwa nach dem Ende der Corona-Krise erlebt haben.
00:28:09: Innerhalb der deutschen Volkswirtschaft fand aber das Gegenteil statt.
00:28:13: Hier stiegen die Produktionskosten vieler Güter – nicht zuletzt Dank Schachs neuen Plan und seinem strikten Importregime.
00:28:21: Insgeheim unterstützte das Reichswirtschaftsministerium deshalb schon seit längerem Exportunternehmen mit Zuschüssen von rund twenty-fünf bis dreißig Prozent vom Warenwert.
00:28:32: Diese streng geheimen Subventionen fortzuführen, wurde im ersten Halbjahr nineteenhundertunddreißig immer schwieriger weil das nötige Bargeld dafür fehlte und Schacht nicht bereit war Mittel aus der Aufrüstung abzuziehen.
00:28:46: Da griff der schwarze Finanzmagier im Mai, zu einem für ihn ungewohnten Werkzeug.
00:28:54: Er belegte die deutsche Industrie mit einer neuen Steuer.
00:28:57: Der Steuersatz war abhängig von der Wirtschaftsleistung eines Unternehmens und war also progressiv.
00:29:03: Nominell betrug er nur zwei bis vier Prozent.
00:29:06: Da die sogenannte Ausfuhr-Förderumlage aber nicht auf den Gewinn, sondern auf den Umsatz erhoben wurde war sie gerade für Branchen mit hohen Kosten hart.
00:29:16: Mancherorts halbierten sich die Gewinne.
00:29:20: Die sowieso schon kriselnden Fortwerke in Köln Niel meldeten sogar – die neue Steuer habe den gesamten Gewinn aufgefressen!
00:29:28: In der Firmenzentrale in Dierbron Michigan hörte man das nicht gern.
00:29:33: Trotzdem entschieden Henry Ford und seine Manager, das Werk vorerst weiterzuführen.
00:29:39: Insgesamt spürte die neue Steuer allein in ihrem ersten Jahr siebenhundert Millionen Reichsmarkt ins Schachtskassen.
00:29:48: Dadurch war die geheimen Subvention des deutschen Exports vorerst abgesichert – und der Weg in die Kriegswirtschaft zu Friedenszeiten wieder ein Stück leichter.
00:29:59: Mein Name ist Jonas Steffern und das war Folge thirty-five von Deutschland thirty-three.
00:30:07: Ich hoffe, diese Folge hat euch gefallen.
00:30:10: Sie eröffnet eine kleine Reihe über die Wirtschaftspolitik im Jahr.
00:30:19: Ich würde mich sehr auf über eine Bewertung freuen, denn das hilft anderen dem Podcast zu finden.
00:30:40: Grundsätzlich gilt die Geschichte des NS zu erzählen – das kann ich nicht zwischen Tür und Angel!
00:30:45: Deutschland- Thirty-FünfundVierzig ist ein unabhängiges Projekt und Recherche, Quellenarbeit, Schreiben und auch Schnitt – das kostet alles Zeit.
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00:31:31: Genau das haben in den letzten Wochen auch wieder viele Hörerinnen und Hörern getan.
00:31:36: An erster Stelle möchte ich mich erstmal bedanken bei denenjenigen UnterstützerInnen, die am Crowdfunding für die Tasse teilgenommen haben.
00:31:45: Ich habe hier immer noch einige Tassen stehen.
00:31:47: Die meisten sind rausgeschickt.
00:31:49: Wenn ihr eine haben wollt gebe ich dazu in nächster Zeit mal eine Info rum Aber jetzt gerade noch nicht denn da muss sich noch ein bisschen was mit meinem Steuerberater klären.
00:31:58: Also vielen Dank!
00:32:00: Ich hoffe, dass die Tassen mittlerweile alle Halle eingekommen sind.
00:32:04: Falls nicht meldet euch bitte.
00:32:06: ganz besonders gefreut habe ich mich das so viele von euch so großzügig waren und sehr viel mehr in den Crowdfunding Topf geschmissen haben als den Gegenwert von ein oder zwei Tassen.
00:32:17: also ein dickes Dankeschön gehen raus an Andreas Kirsten Christine Patrick Tobias Erik Anna Janik Martina Annalena Benjamin Marcel, Hendrik und Jörg.
00:32:31: Werner Meils, Cora und Natja Johannes, Danny, Georg, Sönke und Klaus.
00:32:36: Ich hoffe ihr habt viel Freude mit dem Büchern von meinem Regal!
00:32:41: Ich hoffe ich hab euren Geschmack jeweils getroffen Und dann gab's da noch eine Reihe von Leuten die gar keine Tassen haben wollten aber trotzdem teilweise dreistellige Beträge gespendet haben.
00:32:53: Ein fettes Danke also an André Matthias Aron Anna Es Jonathan, Felix, Susanne und Thorsten.
00:33:01: So ich hoffe ich habe niemanden vergessen.
00:33:03: falls doch schreibt mir!
00:33:06: In dieser Woche sind dazu gekommen mehrere neue Patreons.
00:33:11: Herzlich willkommen Johannes, Marin, Ines, Sven, Maurice, Finn Thomas, Fabrice und Jutta.
00:33:19: Und wie jede Woche ein besonderes Dankeschön an meine Produzentinnen und Produzenten.
00:33:44: Vielen Dank, dass ihr jeden Monat fünfzehn Euro in die Kasse schmeißt.
00:33:48: Damit es hier weitergeht und wir nicht wie Schacht irgendwelche Mephotricks aufziehen müssen!
00:33:56: Momentan bin ich noch im zwei-wochen-Rhythmus.
00:33:59: Es geht also in vierzehn Tagen weiter mit Folge thirty-fünfundreißigvierzehn und da schauen wir uns mal an, wie es denn eigentlich die Unternehmerinnen und Unternehmer so mit Jalmer Schacht und den Nazis hielten?
00:34:14: Bis dahin!
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