#35.15 Vom Millionär zum Parteigenossen. Unternehmer und Manager in der NSDAP
Shownotes
Wirtschaftselite und Nationalsozialismus: Mehr als ein Drittel der deutschen Industriellen und Manager trat der NSDAP bei. Nicht aus Zwang – aus Kalkül, Überzeugung oder Opportunismus. Wie das NS-Regime Unternehmer in sein Herrschaftssystem einband, welche Rolle Gauleiter und Parteibücher spielten, und warum selbst ein verfolgter Banker die Gewaltpolitik rechtfertigte.
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Erwähnte Folgen:
- 35.3 (Saar-Abstimmung Januar 1935)
Ausgewählte Literatur:
Christopher Kopper: Hjalmar Schacht. Aufstieg und Fall von Hitlers mächtigstem Bankier, München 2006.
Adam Tooze: Ökonomie der Zerstörung. Die Geschichte der Wirtschaft im Nationalsozialismus, München 2007.
Paul Windolf / Christian Marx: Die braune Wirtschaftselite. Unternehmer und Manager in der NSDAP, Frankfurt/Main/New York 2022.
Intro-Musik arrangiert und vertont von Max, Auszüge aus Reden von Hermann Goering – Verkündung der Nürnberger Gesetze und Adolf Hitler – Reichstagsrede – Einführung der allgemeinen Wehrpflicht, via www.archive.org
Episodenbild: Friedrich Flick mit Industriellen, Zentralbild Deutsche Industrielle 1937 Obere Reihe von links: Hans Krugmann, Karl Raabe, Hermann Terberger; untere Reihe von links: Konsul Heinrich von Stein, Eugen Böhringer, Friedrich Flick, Carl Schneider (abgeschnitten); sitzend: Robert Röchling.
Bundesarchiv, Bild 183-R66804 / CC-BY-SA 3.0
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00:00:00: Bis nineteenhundertfünfunddreißig hatte das NS-Regime die deutsche Wirtschaft in ein engmaschiges Netz eingehüllt.
00:00:06: Die Verbände waren gleichgeschaltet, die Gewerkschaften zerschlagen, der Außenhandel unter Kontrolle gebracht.
00:00:12: Jaimarschacht hatte die Architektur dafür geliefert – Reiswirtschaftskammer, Führerprinzip im Betrieben, Milliarden für Aufrüstung….
00:00:20: Aber so eine Architekte braucht Leute, die sie mit Leben füllen.
00:00:24: Unternehmer die Aufträge annehmen, Manager die Parteibücher beantragen Familienpatriarchen, die auf Firmen feiern weltanschaulich gesehen das Richtige sagten.
00:00:34: Wer waren diese Leute?
00:00:35: Warum machten sie mit und wie leicht fiel es ihnen?
00:00:38: Wie man im International vorbeigedacht, brav nicht höheren Lebensbrechen der Nation selbst wieder hergestellt.
00:01:12: Hi und Willkommen zu Deutschland, Dreiunddreißig, Vierfünfundvierzig Folge-Vierfünfund dreißig Fünfzehn vom Millionär zum Parteigenossen Unternehmer & Manager in der NSDAP.
00:01:24: Beim letzten Mal habe ich den Rahmen abgesteckt indem sich die deutsche Wirtschaftselite nach Neunzehnhundertdreisig bewegte.
00:01:31: So ein Blick aus einem Flugzeug in dreitausend Metern Höhe ist hilfreich, aber nicht genug.
00:01:37: Deshalb schauen wir uns heute das Ganze noch einmal aus der Nähe an.
00:01:40: Beginnen wir mit einem Mann, der nun wirklich keinen Grund gehabt hätte die Nazi-Herrschaft willkommen zu heißen.
00:01:46: Georg Säumsen war einer der mächtigsten Banker Deutschlands und vor der Machtübernahmevorstandssprecher der Deutschen Bank.
00:01:54: Säumsen war Jahrgang eighteenhundertneunundsechzig und stammte aus einer großbürgerlichen jüdischen Familie.
00:02:01: Mit Anfang Dreißig konvertierte er zum Protestantismus und änderte seinen Namen von Salomonzon in Säumsen.
00:02:10: Als das Berufsbeamtengesetz im April neunzehundertdreien dreißig verabschiedet wurde, schrieb Säumsen einen hellsichtigen Brief an ein Kollegen bei der Deutschen Bank.
00:02:21: Ich fürchte Wir stehen am Anfang einer Entwicklung, welche zielbewusst nach wohl aufgelegtem Plane auf wirtschaftliche und moralische Vernichtung aller in Deutschland lebenden Angehörigen der jüdischen Rasse – und zwar völlig unterschiedslos gerichtet ist.
00:02:39: Die völlige Passivität der nicht zu nationalsozialistischem Partei gehörigen Klassen der Mangel jedes Solidaritätsgefühls, der auf der Seite derer zutage tritt die bisher in den fraglichen Betrieben mit jüdischen Kollegen Schulter an Schulter gearbeitet haben.
00:02:55: Der immer deutlich werdende Drang aus dem Freiwerden von Posten nutzen zu ziehen und das Todschweigen der Schmach und des Schadens, die unteilbar all denen zugefügt werden – die obgleich schuldlos von heute auf morgen die Grundlage ihrer Ehre- und Existenz vernichtet sehen.
00:03:15: Alles dieses zeigt eine so hoffnungslose Lage, dass es verfehlt wäre den Dingen nicht ohne jeden Beschönigungsversuch ins Gesicht zu
00:03:23: sehen.".
00:03:24: Den Antisemitismus der Nazis bekam Säumsen bald am eigenen Leib zu spüren.
00:03:30: Konversion hin oder her.
00:03:31: nach der NS-Rassenideologie galt er weiterhin als Jude.
00:03:35: Er wurde aus dem Vorstand der Deutschen Bank verdrängt, alte Weggefährten wandten sich von ihm ab – aber Seumsen war auch ein typischer Vertreter der deutschen Wirtschaftselite und das bedeutete, er pflegte eine autoritäre und vor allem nationalistische Gesinnung.
00:03:51: Deshalb sah er sich noch neunzehntundertvierunddreißig dazu getrieben über die selbst erklärte nationalsozialistische Revolution das Folgende zu sagen.
00:04:03: Mochte ihr Ungestüm auch vieles zertrümmern, von dem sich zu Trennen schwerfiel?
00:04:08: Das Wiedererwachen nationaler Selbstbesinnung und die Zusammenfassung des Volkes zu einer großen machtvollen Einheit musste immer wieder als der schwerer ins Gewichtfallende Gewinn erkannt werden für dessen Erzielungen jeder an seiner Stelle Opfer zu bringen hatte.
00:04:25: Weiter führte er aus – deshalb musste zunächst rücksichtslos vorgegangen auf die Gefahr hin mit schuldigen Unschuldige zu treffen.
00:04:35: Das Überwuchern wesensfremder Methoden in Politik, Wirtschaft, Kunst und Literatur war zu stark geworden als das, die für den Wiederaufbau der Nation unumgängliche Zerschlagung der Parteien und je dadurch vorbereitete Zusammenfassung aller Kräfte ohne revolutionäres Vorgehen möglich gewesen
00:04:54: wäre.".
00:04:55: Auf der einen Seite erkannte Säumsen, dass der Antisemitismus der Nazis ernst zu nehmen war und das von den nicht jüdischen Deutschen wenig Hilfe zu erwarten war.
00:05:05: Auf der anderen Seite begrüßte er die nationale Erhebung und die Zerstörung der parlamentarischen Demokratie.
00:05:12: Das Herz will eben was das Herz will!
00:05:15: Und in diesem Fall war das Deutschlands Rückkehr zur nationalen Größe.
00:05:20: Wenn sich aber selbst Georg Solmsen davon überzeugen konnte, dass der Nationalsozialismus zwar eine bittere, aber notwendige Medizin für Deutschland war.
00:05:31: Wie stand es dann erst um die anderen Mitglieder der deutschen Wirtschaftselite?
00:05:37: In der letzten Folge hatte ich ja schon erklärt wie schwierig ist im Einzelfall ist zwischen Verhalten und Gesinnung zu unterscheiden – trotzdem muss man irgendwo anfangen!
00:05:46: Und deshalb ist es sinnvoll, zuerst das formalste aller Kriterien für eine Unterstützung des Nazi-Regimes in den Blick zu nehmen.
00:05:54: Die Mitgliedschaft in der NSDAP.
00:05:57: Insgesamt trat mehr als ein Drittel von Deutschlands führenden Managern und Unternehmern sowie Unternehmerinnen in die Nazipartei ein – ein Drittel etwa.
00:06:06: Viele gehörten zur jüngeren Generation standen noch nicht auf dem Höhepunkt ihrer Karrieren, aber es gab auch Hochbetagte die längst auf dem Höhepunkt ihrer Karrière standen und sich trotzdem ein Papteilbuch holten.
00:06:19: Wer in die NSDAP eintrat hat das also aufgrund einer bewussten Entscheidung?
00:06:24: Das war weder Jugendlicher Leichtsinn noch Altersdemenz – und auch ökonomischer Opportunismus erklärt das nicht allein!
00:06:31: Wie ich in der letzten Folge erwähnt habe waren familiäre Bindungen und politische Überzeugungen mindestens genauso wichtig….
00:06:38: Wer wurde also eher Parteingenosse?
00:06:41: Wer – er nicht.
00:06:43: Dabei ist es hilfreich zwei extreme, zwei Idealtüben zu unterscheiden.
00:06:48: Ein gutes Beispiel für den zweiten Typ ist Walter vom Rat.
00:06:52: Er war Jahrgang eighteenhundertsiehmundchzig hatte also noch bewusste Erinnerung an die Zeit vor der Reichsgründung.
00:06:58: Außerdem hatte er Jura studiert dann jedoch keine Karriere im Staatsdienst sondern in der freien Wirtschaft eingeschlagen.
00:07:05: Rat war schon vor nineteenhundertviertzehn in Industrie und Wissenschaft bestens vernetzt.
00:07:10: Auch in der Politik mischte er mit als Mitglied im preußischen Abgeordnetenhaus, später im Herrenhaus.
00:07:17: Rat war also ein Mann, der seinen Platz in der Welt gefunden hatte lange bevor Hitler irgendetwas zu sagen hatte.
00:07:24: Bei der Gründung der IG-Farben nineteenhundertfünfundzwanzig wurde er in deren Aufsichtsrat berufen – bis zu seinem Tod blieb er dort höchst aktiv!
00:07:33: Fortgeschrittenes Alter, juristische Ausbildung – Höhepunkt der Karriere bereits erreicht.
00:07:38: Keine strenge deutsch-nationale Gesinnung!
00:07:42: Von Leuten mit einem Lebenslauf wie dem von Rad wurden nur jeder Zehnte etwa Parteimitglied.
00:07:49: Der erste Idealtyp repräsentiert also das andere Extrem.
00:07:54: Jüngere Jahrgänge nach Achtzehnhundertneunzig geboren, Kindheit im willerminischen Zeitalter, Erfahrungen von Krieg und Nachkriegskrise Technischer naturwissenschaftlicher Hintergrund, also Ingenieure, Chemiker.
00:08:07: Nicht selten aus einfachen Verhältnissen!
00:08:09: Der Höhepunkt der Karriere lag schon rein vom Lebensalter her erst nach.
00:08:14: Für diesen Typ war das Nazi-Regime kein Betriebsunfall sondern ein Expressaufzug.
00:08:21: Neun von zehn traten in die NSDAP ein.
00:08:25: Ein typischer Vertreter dieses Extremswar Wilhelm Zangen Geboren in Düsburg, Sonnens Facharbeiter, kaufmännische Lehre.
00:08:36: Dann ging es die Karriereleiter hinauf über verschiedene Stationen.
00:08:57: Tratsangern der NSDAP bei, Ernennung zum Wehrwirtschaftsführer – ein Jahr später Leiter der mächtigen Reichsgruppe Industrie innerhalb der Reichswirtschaftskammer.
00:09:07: Mit anderen Worten, innerhalb kürzester Zeit wurde Wilhelm Zangen zu einem der einflussreichsten Manager von Nazi Deutschland.
00:09:14: Von ihm werden wir deshalb wohl auch noch einiges hören.
00:09:17: Diese Idealtypen sind Orientierung keine Trennlinien.
00:09:21: Das zeigt sich besonders bei den Bankern.
00:09:23: Als soziale Gruppe hatten die eigentlich eine geringere Beitrittsneigung nicht zuletzt wegen der bankenfeindlichen Propaganda der NSDAP.
00:09:30: Trotzdem schlugen sich die Chefetagen von Deutschlands drei größten Banken sehr früh auf die Seite der Nazis.
00:09:37: In den letzten Jahren traten fast alle Vorstandsmitglieder der Kommerzbank in die NSDap ein – allesamt Merzgefallene!
00:09:45: Bei der Dresdner Bank hatten überzeugte Nazis bereits vor neunzehnhundertdreien dreißig Karriere gemacht Und bei der Deutschen Bank gab es einige, die zwar kein Parteimitglied waren aber trotzdem munter mit dem Regime kooperierten.
00:10:00: Im Aufsichtsrat der deutschen Bank saß zum Beispiel Georg Emil von Staus.
00:10:06: Staus gehörte zu mittleren Kohorte der Wirtschaftselite – er wurde in den letzten Jahren im Jahr XVII geboren.
00:10:12: Obwohl er nie Partei-Genosse wurde, pflegte er seit mindestens neunzehntundertreißig enge Kontakte zur NSDAP.
00:10:20: Zum Beispiel war er es gewesen, der Jalmaschacht mit Hermann Göring bekanntgemacht hatte.
00:10:25: Am Abend von Hitlers Ernennung zum Kanzler brüstete sich Staus dann auch gegenüber dem Kunstsammler und Lebemann Harry Graf Kessler mit seiner Beziehung zu Hitler.
00:10:35: Der neue Kanzlar, so Staus habe versprochen ihm jeden Wunsch zu erfüllen.
00:10:41: In die NSDAP trat Staus nie ein aber der Fall bestätigt was wir in der letzten Folge schon bei Albert Vögler gesehen haben.
00:10:48: Die Trennlinie zwischen Parteimitglied und Nichtmitglied war im Zweifelsfall unscharf.
00:10:53: Es gab einflussreiche Männer, die dem Regime auch ganz ohne Parteibuch sehr nahe standen.
00:10:58: Ausschüsse besetzten Netzwerke bedient sich Heinrich Himmlers Freundeskreis Anschlossen.
00:11:04: Es gibt aber eben auch das Gegenteil – Leute, die früh der NSDAP beigetreten waren und sich dann an bestimmten Stellen kritisch verhielten.
00:11:14: Dazu gehörte beispielsweise Hans Walz, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH.
00:11:20: Walz war wie Zangen aus der mittleren Alterskororte.
00:11:24: Geboren in Stuttgart wurde er zunächst Kaufmann, kam dann in die Verwaltung des Bosch-Konzerns und stieg dort zum persönlichen Mitarbeiter von Robert Bosche auf.
00:11:39: Gemeinsam mit seinem Mentor und Förderer Robert Bosch gründete er, den Verein zur Abwehr des Antisemitismus.
00:11:49: Trotzdem trat Hans Walz, wie andere hochrangige Bosch-Manager in die NSDAP ein, schloss sich sogar der SS und Himmlers Freundeskreis an.
00:12:00: Unter der Hand knüpfte er jedoch intensive Kontakte zu jüdischen Selbsthilfeorganisationen Ab dem Programm Jahr, die Flucht zahlreicher jüdischer Deutsche.
00:12:15: In der Stadt ist Israel als gerechten unter den Völkern aus.
00:12:20: Im Fall Walz können wir davon ausgehen dass seine nominelle Regime Nähe ihn zu einem gewissen Grad beschützt hat.
00:12:27: Allerdings bedeutete ein Parteibuch nicht automatisch für jedermann das alles leichter wurde.
00:12:33: Die NSDAP war eine Gesinnungspartei.
00:12:36: Sie verlangte von ihren Mitgliedern Überzeugungen.
00:12:39: Und diese Überzeugung mussten möglichst wirksam nach außen dargestellt werden, und zwar im Kleinen wie im Großen – Parteiabzeichen am Kraken, deutscher Groß-, Führerporträt im Büro- und Hakenkreuzfähnchen in der Kantine, Ansprachen vor der Belegschaft, Sammeln für das Winterhilfswerk, Besuch von Parteiveranstaltungen usw.
00:13:04: Ob solche Loyalitätsgästen authentisch waren oder vorgespielt, das lässt sich nur im Einzelfall sagen und für die Wirksamkeit des Systems spielte diese Gesinnungsfrage kaum eine Rolle.
00:13:15: Wer einmal in der NSDAP war, der musste ständig auf einem Drahtsaal tanzen.
00:13:20: Der Ballonsakt wurde von jedem gefordert – unabhängig davon ob er ein glühender Anhänger der braunen Idee war oder ein kühlrechnender Opportunist.
00:13:30: Wie viel ideologische Pose brauche ich, um als zuverlässig zu gelten?
00:13:34: Wieviel Eigenständigkeit kann ich mir leisten ohne mir den Zugang zur Ressourcen zu
00:13:39: rennieren?".
00:13:40: Mit diese Fragen nicht beherzigte Gerät schnell unter Verdacht weltanschaulich indifferent oder sogar noch schlimmer ein Karriere-Ritter zu sein.
00:13:50: Denn Kreis und Gauleiter konnten jederzeit eine Gesinnungsüberprüfung anordnen.
00:13:56: Was dabei entstand war im Kern ein Tauschgeschäft.
00:13:59: Unternehmen waren an Rüstungsaufträgen, Rohstoffen und Schutz vor Willkemaßnahmen interessiert.
00:14:05: Das Regime formulierte ambitionierte Produktionsziele war jedoch auf unternehmerische Kreativität angewiesen sowohl in der Rüstung als auch in der Konsumgüterproduktion.
00:14:16: Getauscht wurde neben Geschenken- und Parteispenden v.a.
00:14:20: symbolische Güter – in erster Linie Ansehen und Kontakte.
00:14:25: Die Erwartungen blieben auf beiden Seiten Waage.
00:14:28: Unternehmer hofften, dass sich Parteimitgliedschaften ebenkwann später auszahlen würden.
00:14:34: Das Regime erwartete aber immer Loyalität und kritiklose Folgebereitschaft.
00:14:42: Gefördert wurde diese Folge Bereitschaft durch ein Phänomen das wir schon aus anderen Folgen kennen – in einem Umfeld, in dem man nie sicher sein konnte ob der Nachbar oder der Kollege oder der Blockwart mithört veränderte sich Kommunikation.
00:14:57: Wer den Mund aufmachte, riskierte angeschwert zu werden.
00:15:00: Man sagte nicht mehr was man dachte.
00:15:03: Man wiederholte Phrasen um nicht aufzufallen.
00:15:06: Daraus entstand eine Konsensfiktion.
00:15:09: Alle tun so als seien alle überzeugt und weil alle so tun wirkt es irgendwann wie die Wahrheit.
00:15:16: Am Ende ist es schwer zu sagen wer eigentlich noch spielt und wer längst glaubt?
00:15:22: Für die NSDAP und ihre Funktionäre war der Tauschhandel mit der deutschen Wirtschaftselite am Ende Gold wert.
00:15:30: Und das eben auf mehreren Ebenen.
00:15:34: Ein Parteibuch im prominenter Hand war die beste Propaganda, ein sichtbarer Beweis dass die braune Bewegung aller Gemeinden akzeptiert wurde.
00:15:43: Wenn die Geschäftsführungen in der NSDAP waren dann konnten die Angestellten im Betrieb sagen sieh Dir selbst die da oben sind dabei.
00:15:51: also das ist alles normal.
00:15:53: also das is richtig ich mach das jetzt auch.
00:15:56: Die Verflechtung zwischen Partei und Wirtschaft hatte aber auch unmittelbareren Nutzen.
00:16:01: Arbeitslose Parteimitglieder, die der Bewegungen gedient hatten bekamen so nämlich Posten in Großunternehmen.
00:16:08: In bestimmten Fällen diente diese Patronage ganz offensichtlich auch der Kontrolle der Unternehmen – nämlich lassen sich rund dreißig altgediente Nazi-Funktionäre nachweisen, die gezielt in Großunternehmensvorstände eingeschleust wurden.
00:16:24: Zentrale Figuren in den allgegenwärtigen Tauschgeschäften waren die Gauleiter.
00:16:29: Deren Fähigkeit, Posten zu verteilen und Netzwerke zu knüpfen war eine Machtressource eigener Art.
00:16:35: Wer als Unternehmer mit dem Gau-Leiter konnte hatte einen Vorteil – wer nicht konnte hat er ein Problem!
00:16:44: Wie sah das aber alles jetzt eigentlich aus?
00:16:47: In der letzten Folge hatte ich ja Friedrich Flick zum Beispiel erwähnt.
00:16:51: Er gilt bis heute als der Opportunist unter den Industriellen.
00:16:56: Flick trat zwar der NSDAP bei, von einem begeisterten Engagement kann man aber nicht sprechen.
00:17:03: Anders als zum Beispiel Hermann Röchling, den ich bei der Saarabstimmung kurz erwähnt habe war Flick auch kein deutschnationaler Überzeugungstäter – er hatte ein rein instrumentelles Politikverständnis.
00:17:16: Ihm war es eigentlich letztlich egal ob er mit Demokraten oder Nazis verhandelte!
00:17:21: Wieso viele anderen nahmen er die Beteiligung an Enteignung, Zwangsarbeit und Mord aus unternehmerischen Kalkül in Kauf als Kollateralschaden des Geschäftes?
00:17:32: Ironischerweise war es ausgerechnet Flick der Nürnberg angeklagt und verurteilt wurde – wenn auch ohne langfristigen Folgen für seine Karriere.
00:17:42: Es gab aber auch solche, die mehr oder weniger offen für die Ideen des Nazi-Regimes waren!
00:17:47: Wie wichtig dabei der Generationenunterschied ist, zeigt der Fall Springorum.
00:17:53: Dieser Dortmunder-Familie gehörte der Eisen und Stahlkonzern Hösch – habt ihr vielleicht schon mal gehört?
00:17:59: Oberhaupt des Springorums war der achtzehnhundertundfünfzig geborene Friedrich Seigneur.
00:18:05: Er war das Musterbeispiel des Wilhelminischen Industriellen – technisch qualifiziert, politisch und gesellschaftlich sehr gut vernetzt.
00:18:13: Unter anderem war Springorum Mitglied des preußischen Herrenhauses Königlicher Kommerzenrat und Sinnator der Kaiser Wilhelm Gesellschaft.
00:18:22: Also das, was heute die Max-Planck-Gesellschaft ist.
00:18:26: Friedrich Senior war ohne Frage konservativ national gesinnt und trotzdem war eine Mitgliedschaft in der NSDAP für ihn bis zu seinem Tod, und dann kam er wieder.
00:18:38: Die nächste Generation der Familie Springorum war da weniger zurückhaltend.
00:18:43: Als Ältester wurde der, aus dem sie in den letzten Jahren im Jahrzehnt war.
00:18:50: Er war ebenfalls ein Techniker – politisch aber von einem ganz anderen Temperament als sein Vater.
00:18:56: Er gehörte zum Beispiel der Ruhelade an, jenem Netzwerk von Industriellen zu dem auch Tüssen und Vögler zählten und er unterstützte grundsätzlich die Idee einer nationalen Konzentration unter Beteiligung der NSDAP.
00:19:10: Bis Juni, die Mitteleinheit war Fritz DNVP-Mitglied danach Gast in der NSDAP-Fraktion im Reichstag.
00:19:19: Der mittlere Bruder Otto war als Manager im Ruhrgebietsbergbau tätig und ging bereits neunzehntundhundertsechsunddreißig mit einer Ausnahme genehmigung in die NSDap und war später unter anderem in der GAU Wirtschaftsberatung aktiv.
00:19:33: und an der stelle sollte ich vielleicht kurz erwähnen bedenkt es gab eine mitgliedersperre bis neunzehnhundert siebendreißig also von dreien dreißig bis neunsundhundert Siebendreißig.
00:19:43: Und deswegen sind vielleicht auch einige, die erst später eingetreten sind gar nicht freiwillig erst später eingetreten sondern weil sie vorher nicht durften.
00:19:51: auf der anderen seite Ich glaube ehrlich gesagt wenn die partei einen antrag Von einem großindustriellen bekommen hätte dann hätte man da auch eine ausnahme gemacht siya otto springorum.
00:20:02: aber Gut, das ist alles Spekulation.
00:20:04: Von den drei Söhnen von Friederich Senior stellte sich der jüngste Walter unmittelbar in den Dienst des Nazi-Regimes.
00:20:13: Walterspringorum hatte Jura studiert und war dann noch in republikanischer Zeit in den Verwaltungsdienst gegangen.
00:20:20: Dass er bereits im Mai die Dreidreißig zum Parteigenossen avancierte, war insofern typisch für Beamte wie ihn.
00:20:26: Bis kurz vor Kriegsausbruch stieg er zu Ministerialdirigenten im Reichsinministerium auf Wurde er dann zum Regierungspräsidenten von Katowitz ernannt.
00:20:38: Katowiz lag in dem Gebiet, dass Nazi-Deutschland vom Polen annektiert hatte und in diesem Amtsbezirk lag auch das Konzentrationslager Auschwitz.
00:20:47: Zusammen mit Heinrich Himmler besuchte Walterspringorum mehrmals das Lager.
00:20:52: Zur Vorbereitung und Durchführung der Todesmärsche bei Kriegsende trug er ganz eigene Ideen bei.
00:20:59: Nach dem Krieg wurde der jüngste Springorumbruder juristisch dafür nicht weiterbelangt.
00:21:04: Bis zu seinem Tod, LGBTQ, saß Walter im Aufsichtsrat der Hösch AG.
00:21:10: Die Springerums brachten sich mehr oder weniger selbst auf Linie.
00:21:14: Nicht immer lief das allerdings so geräuschlos ab – zum Beispiel bei der Familie Merck aus Darmstadt.
00:21:20: Der Chemie- und Pharmakonzern Merck geht auf eine Apotheke zurück die die Familie sixteenhundertsechzig erworben hatte.
00:21:28: Nach dem Ersten Weltkrieg befand sich die Firma in dreizehnter Generationen Familienbesitz und beschäftigte rund viertausend Angestellte.
00:21:37: In den neunzehntundertdreißiger Jahren war die Familie durch vier geschäftshörende Teilhaber in der Konzernleitung vertreten – Karl, Fritz, Wilhelm und Ludwig.
00:21:49: Diese Vier waren zwischen eighteenhundertsechzig und achtzehnhundertneinzig geboren, gehörten also der jüngeren Alterskoorte der deutschen Wirtschaftslite an.
00:21:59: Ihre Erfahrungen waren ganz andere als die ihrer bürgerlich-liberalen Väter.
00:22:04: Als Kinder und junge Erwachsene erlebten sie die letzten Friedensjahre des Kaiserreiches, dann nahmen sie aktiv am ersten Wegkrieg teil und nach ihrer Rückkehr wurden Sie mit dem Banaruntergang des Familiengeschäfts in Folge der Hyperinflation konfrontiert.
00:22:19: Karl Fritz und Wilhelm waren alle drei Chemiker und alle drei traten bereits neunzehntundertreißigte NSDAP bei.
00:22:28: Allerdings waren sie in der Unternehmensführung unterschiedlich präsent.
00:22:32: Als Vorsitzender der Geschäftsführung begrüßte Karl die Angestellten auf einer Firmenfeier, Heute ist bei der überwältigende Mehrzahl aller Deutschen die Gewissheit getreten, dass diese Revolution die einzigmögliche Rettung für Deutschland war das ohne sie in aller kürzester Zeit dem Bolschewismus und damit der gänzlichen wirtschaftlichen und kulturellen Vernichtungen an Heim gefallen wäre.
00:23:01: Der Gedanke des Klassenkampfes Sokal weiter sei endlich überwunden ersetzt durch die Volksgemeinschaft.
00:23:09: diesen Worten ließ er bald Taten folgen.
00:23:12: Karl Merck engagierte sich in den folgenden Jahren als Sachverständiger und Funktionär, in verschiedenen Organisationen der NSDAP.
00:23:20: Unter anderem auf beruflicher Ebene aber eben auch auf dem Gebiet zum Beispiel der Rassenkunde.
00:23:27: Fritz & Wilhelm – obwohl ebenfalls Chemiker beteiligten sich dagegen kaum am operativen Geschäft.
00:23:34: Fritz wurde SA&SS Mitglied interessierte sich aber mehr für Kunst und Architektur.
00:23:39: Unter den Angestellten von Merck war er deshalb auch als der Vergnügungsdirektor bekannt.
00:23:46: Wilhelm ging auch in die SS, seine Leidenschaft galt aber mehr dem Motorsport.
00:23:53: Lutik IV.
00:23:54: im Bunde war der einzige geschäftshünde Teil, bei der kein Chemiker war und er blieb auch der einzige ohne braunes Parteibuch.
00:24:03: Er leitete die kaufmännische Abteilung des Konzerns und stand zunehmend alleine da Der eigentliche starke Mann des Unternehmens.
00:24:13: Das war interessanterweise gar kein Merk, sondern Bernhard Pfotenhauer.
00:24:18: Pfotenhauer wie Karl Merck jahrgang, achtzehn, sechsen, achtzig kam ursprünglich aus dem Bankenwesen.
00:24:25: Während der Hyperinflation, neunzehntundertdreiundzwanzig hatte er Kredite an Merk vermittelt die das Unternehmen vor der Pleiteretteten.
00:24:33: Neunzehnhundertzwanzich wurde er mit dem Geschäftshoherposten belohnt.
00:24:38: In der zweiten Hälfte der Jahr setzte er ein rigoroses Sparprogramm durch, das die Firma Heil durch die Krise brachte.
00:24:46: Fotenhauer sicherte sich also – durch seine finanstechnische Expertise und seine guten Kontakte in dem Bankensektor eine solide Machtbasis gegenüber der Familie Merck.
00:24:58: Im NS-Regime verfolgte Fotenhauer diese Linie konsequent weiter.
00:25:03: Vikal, Fritz und Wilhelm trat auch Pfotenhauer im Mai die NSDAP ein.
00:25:09: Anschließend vernetzte er sich mit der regionalen Parteiführung von Hessen.
00:25:13: Besonders gut konnte er mit Jakob Springer, der Waggauleiter von Hessen Nassau und Reißstadthalter – und mit Wilhelm Avini, NSDap-Gau Wirtschaftsberater und SS Obersturmbahnführer.
00:25:26: Wie mächtig Pfotenhauer geworden war, zeigte sich Ende forty-oneinundvierzig als es zu Reibereien zwischen ihm und Ludwig mehr kam.
00:25:34: Als Pfotenhauer seine Kontakte in Staat und Partei ins Spiel brachte, stellten sich Karl und Fritz gegen Ludwig – nur Wilhelm hielt zu ihm!
00:25:44: Pfotenhowers braune Drohkulisse funktionierte.
00:25:47: Ludwig und Wilhelm schieden im Sommer nineteenundundzweiundvierzig freiwillig aus der Geschäftsführung aus.
00:25:54: Die Familien Merck und Springoro mischten aktiv in den braunen Netzwerken mit, die nach und nach die gesamte deutsche Wirtschaftserlite durchzogen.
00:26:04: Andere gingen nicht so weit aber sie passten sich trotzdem an.
00:26:07: So zum Beispiel das Eisen- und Stahlwerk Karls Hütte bei Büdelsdorf in Schleswig-Holstein.
00:26:13: Hier treffen wir nun endlich mal auch auf eine Matriarche.
00:26:17: Kette Allmann hatte nach dem Tod ihres Mannes neunzehntundhundertdreißig die Geschäftsführung übernommen.
00:26:23: Damals war sie Anfang Vierzig und hatte drei kleine Kinder.
00:26:27: Dass eine Frau einen Stahlwerk übernahm, war keine Selbstverständlichkeit – nicht alle im weiteren Familienkreis trauten Kähte die Unternehmensführung zu, trotzdem setzte sie sich durch.
00:26:48: Statt Badewannen und Küchenherde wurden nun Geschosshülsen- und Flugzeugtragflächen hergestellt.
00:26:54: Das Werk erhielt auch Zwangsarbeiter zugewiesen, neben französischen und belgischen Kriegsgefangenen vor allem Zivilisten aus der Ukraine.
00:27:03: Rund twelvehundert Menschen wurden in ein Lager gesperrt das der Fabrik angeschlossen war.
00:27:09: Ein Opfer erinnerte sich später an die Lebensbedingungen in diesem Lager.
00:27:14: Im tiefsten Winter mussten unsere Barakken ausgegasst werden.
00:27:17: Bei einer Temperatur von twenty-fünf Grad unter Null mussten die Bewohner zusehen, wie sie die Nacht verbrachten, weil das Gas auch in der Nacht sein Werk an den Wandleusen verrichten sollte.
00:27:30: Kette Armann starb nineteenhundertsechzig – immer noch an der Spitze des Unternehmens.
00:27:36: Bis zur seiner Insolvenz, nineteenhundnundneinzig erfolgte keine öffentliche Aufarbeitung der Geschäftstätigkeit im Nationalsozialismus.
00:27:53: Aber manchmal reichen dunkle Ahnungen, wo es keine Gewissheiten gibt.
00:27:58: Fakt ist jedenfalls das bürokratische Monster dass Yalmaschacht erschaffen hatte war in der deutschen Unternehmerschaft zutiefst unpopulär.
00:28:06: Es gab einzelne die es wagten den Fachzeitschriften mehr oder weniger verklausuliert Kritik zu üben.
00:28:12: Insgesamt gesehen arrangierte man sich aber mit den Verhältnissen.
00:28:16: Wenn es um ihre handfesten Interessen ging, folgte die Unternehmerschaft einem Denkmuster das ich die eisernen Gesetzmäßigkeiten der Ökonomie nennen möchte.
00:28:26: Mit anderen Worten – wenn man sich nur oft genug sagte «die Dinge sind nun einmal wie sie sind», dann wurde es leicht, die eigene Komplizenschaft wegzuerklären.
00:28:37: Der Welthandel zum Beispiel hatte sich ja auch in den letzten Jahren auch noch nicht erholt.
00:28:42: Eine strenge Außenhandelsbewirtschaftung war dadurch zweifelfrei überlebenswichtig, damit die Wirtschaft an die nötigen Rohstoffe kam.
00:28:50: Die Ausfuhrförderumlage von Schachs RWM war natürlich völliger Mist.
00:28:55: keine Frage – aber was konnte man tun?
00:28:58: Irgendwie mussten ja die Devisen reingeholt werden!
00:29:02: Diese sichtweise blendete allerdings konsequent aus, dass nur zum Beispiel die Amerikaner bereits eifrig daran arbeiteten, die Weltmärkte durch kollektive Freihandelspolitik wiederzubeleben.
00:29:15: Diese alternative Muster aber ausgeblendet werden damit die Logik der eisernen Gesetze auf die Realität anwendbar blieb.
00:29:23: Sie ließ sich freilich nur so lange ignorieren wie es beim Status Quo auf dem Weltmarkt bliebe.
00:29:29: Dazu kam, dass die Wirtschaftselite und die Nazis in vielem durchaus eine Meinung waren.
00:29:35: Programmpunkte wie die Arbeitsbeschaffung und die Volksgemeinschaft – was auch immer mit diesem nebulösen Begriff eigentlich gemeint ist – diese Begriffe jedenfalls randen bei der Unternehmerschaft offene Türen ein.
00:29:47: Ähnliches galt für die machpolitischen Ziele wie die Zerschlagung der Parteien oder die Entmachtung der Arbeiterbewegungen.
00:29:53: Die forcierte Aufrüstung und Aushebelung von Versailles waren da schon etwas umstrittener Wenn man nicht gerade ein Überzeug der Deutsch-Nationaler war, aber im Endeffekt gaben die Erfolge den Nazis scheinbar recht.
00:30:08: Hinter all dem standen freilich radikalere ja mörderische Ziele Rassenkrieg, Staatsterror, Lebensraum und wie ihr wisst war es jetzt nicht so als wären die streng gehütete Staatsgeheimnisse gewesen.
00:30:24: Wer aber nicht ohnehin schon überzeugt war von diesen Kernzielen, der musste sich Jahr für Jahr stärker anstrengen sie aus seinem Gesichtskreis zu verbatten.
00:30:33: Enorm erleichtert wurde diese selektive Wahrnehmung durch eine durchaus pikante Entwicklung unter den herrschenden Bedingungen wachsende Staatsnachfrage kaum ausländische Konkurrenz steigende Preise stagniernde Löhne was für viele Branchen quasi unmöglich keine enormen Profite einzufahren.
00:30:56: Schon in der Jahrhundertvier und Dreißig zahlten manche Unternehmen ihren Vorständen deshalb so schamlos hohe Dividenden aus, dass selbst altgediente Parteigenossen auf der Straße anfingen zu schimpfen – die Kommunisten hätten ja doch irgendwie recht gehabt!
00:31:12: Am Ende war die Devise also doch recht einfach für die deutsche Wirtschaftselite….
00:31:18: Man schaute hin wo es sich lohnte … Und weg wo's weht hat….
00:31:23: Mein Name ist Jonas Stephan und das war Folge thirty-fünfzehn von Deutschland.
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